Cursed – Netflix setzt The Witcher-Konkurrent nach nur einer Staffel ab!

Sie hätte das Zeug zum nächsten großen Fantasyhit haben können, entwickelte sich aber zum Flop. Wenn sich Netflix über das Schicksal einer Serie so lange in Schweigen hüllt wie bei Cursed: Die Auserwählte, dann weiß man inzwischen, dass das eigentlich nichts Gutes bedeuten kann.

Und so kommt es vermutlich nicht vollkommen unerwartet, dass die aufwendig produzierte Dark Fantasy-Serie mit Katherine Langford aus Tote Mädchen lügen nicht in der Rolle von Nimue, der legendären Herrin des Sees, jetzt offiziell für beendet erklärt und nach nur einer Staffel abgesetzt wurde. Vorausgegangen war ein banges Jahr des Wartens, während dem Fans der Serie nichts anderes tun konnten, als die Hände in den Schoss zu legen und zu hoffen.

Nun dürfte sich die Überraschung zwar in Grenzen halten, bitter ist die Absetzung für Cursed-Fans aber natürlich trotzdem. Staffel eins endete denkbar offen und ließ Zuschauer mit zahlreichen unbeantworteten Fragen zurück, die eine Verlängerung hätte aufklären und ergründen sollen.

Offiziell: Es wird keine zweite Staffel geben. ©Netflix

Cursed ist kein zweites The Witcher

Doch dazu wird es jetzt nicht mehr kommen. Dabei schien auf dem Papier eigentlich alles zu stimmen und auf einen sicheren Streaminghit hinzudeuten.

Die Serie fußte auf einem Buch von Tom Wheeler (Dora und die goldene Stadt) und Frank Miller, dessen Schöpfungen von Sin City über The Spirit bis hin zu Zack Snyders 300 reichen. Mit Katherine Langford aus Tote Mädchen lügen nicht und Gustaf Skarsgård aus Amazon’s Hitformat Vikings waren zwei der damals gerade gefragtesten Serien-Darsteller an Bord.

Auch die unmittelbare Nähe zu The Witcher, die 2020 Corona-bedingt pausieren und aussetzen musste, hätte Cursed: Die Auserwählte zu einem „Notnagel“ machen können, mit dem sich viele über die Abwesenheit von Hexer Geralt (Henry Cavill) hinwegtrösten. Letztlich mangelte es aber offenbar nicht nur am nötigen Zuschauer-Interesse, sondern auch der Qualität.

Bei der IMDb kommt Cursed: Die Auserwählte nicht über ernüchternde 5,9/10 Punkte hinaus, was für durchwachsene Resonanz spricht. Zum Vergleich: Die hauseigenen Netflix-Formate The Witcher und Stranger Things zählen 8,2 bzw. 8,7 bei wesentlich höherer Nutzer- und Voting-Beteiligung.

Der Schluss liegt also nahe, dass viele Netflix-Abonnenten mit Cursed: Die Auserwählte einfach nicht wirklich warm geworden sind. Wer unbedingt wissen möchte, wie es mit Nimue (Katherine Langford) und der eher lose interpretierten Artussage weitergeht, muss also zum gleichnamigen Roman greifen und das Abenteuer lesend fortsetzen.

Der Kampf ist bereits vorbei. ©Netflix

Geschrieben am 12.07.2021 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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