Headless Horseman – Trailer: Das Ghost Rider von Asylum!

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Ja, das absolut spektakuläre, innovative und A24 mittlerweile Konkurrenz machende Studio Asylum ist immer noch dick im Geschäft, produziert nach wie vor fleißig am Fließband und bleibt sich, seinen Traditionen sowie dem bislang offensichtlich ganz gut funktionierenden Erfolgsmodell stets treu.

Das Independent-Produktionshaus hat sich in der Filmindustrie bekanntlich mit Low Low Low Budget-Filmen einen Namen gemacht, die meistens von profitbringenden Konzepten Gebrauch machen, quasi kurzfristig auf den Zug springen, ihre Streifen ähnlich nennen und zumindest auf dem offiziellen Cover zur jeweiligen Produktion gerne so tun, als stünden ihre Projekte in irgendeiner Verbindung zum Idol.

Oft werden diese Perlen (hust) sogar schon auf die Beine gestellt, während noch am jeweiligen Vorbild gearbeitet wird. Hierbei handelt es sich um eine Strategie, die angewandt wird, um die Produktion fast gleichzeitig herauszubringen wie ein Major das Mammutprojekt dazu. Dann profitiert Asylum nämlich gleich mal von der Aktualität. Hin und wieder kommt aber auch Asylum ganz schön spät angerannt und muss improvisieren, sich etwa von einem anstehenden Feiertag wie Halloween inspirieren lassen.

Der GHOST RIDER wird zum HEADLESS HORSEMAN

In diesem ganz besonderen Fall ist die Rede von Marvels Ghost Rider, der sich nun allerdings in den sogenannten Headless Horseman verwandelt. Wie ihr euch den Antihelden vorzustellen habt? Nun, tauscht einfach nur den brennenden Schädel gegen einen brennenden Kürbis aus et voilà: schon habt ihr den Headless Horseman – oder den Pumpkin Rider, so wie wir ihn nennen würden.

Die Geschichte ist schnell erzählt und ähnelt ebenfalls der Prämisse vom Vorbild: Wenige Sekunden vor seinem Tod macht ein fast enthaupteter und verzweifelter Mann einen Deal mit dem Teufel, um die Liebe seines Lebens zu beschützen, sich an jenem Drogendealer kaltblütig zu rächen, der ihn beinahe ermordet hätte.

In den USA wurde das sehr preisverdächtige Regiewerk von Jose Prendes (The Haunting of Whaley House) am 14. Oktober 2022 sowohl limitiert ins Kino gebracht als auch digital veröffentlicht. Zu den Schauspielern, die in diesem Meisterwerk und potenziellen Oscar-Abräumer vor der Kamera posiert haben, gehören Michael Paré (Streets of Fire), Sean Whalen (Twister), Nic Caruccio (The Law of Moses), Amanda Jones (Wildflower) und Ethan Daniel Corbett (Clown & Out).

©Asylum

Geschrieben am 19.10.2022 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): Headless Horseman, News