The Witcher – Netflix nennt Darsteller für Ciri und Yennefer, weitere Namen

Bei einer so bekannten Marke wie The Witcher bleibt die Besetzung entsprechender Film- und Serienrollen nicht ohne Kontroversen. So war zunächst geplant, Ciri, Geralts Ziehtochter, mit einer farbigen Schauspielerin zu besetzen. Der Proteststurm aus den Fanreihen war aber so groß, dass sich Autorin, Produzentin und Showrunnerin Lauren Schmidt Hissrich (Marvel’s Daredevil, Marvel’s The Defenders, Umbrella Academy) sogar vom Social Media-Dienst Twitter verabschiedete. Daraufhin ging das verantwortliche Kreativteam noch einmal in sich und wählte eine Schauspielerin aus, die besser zu den Beschreibungen Ciris aus Andrzej Sapkowskis beliebten Romanen um den Hexer Geralt passt. Geworden ist es letztlich Freya Allan aus aktuellen Serien wie The War of the Worlds oder Into The Badlands. Und das ist noch nicht alles: Auch der Zauberin Yennefer (Anya Chalotra aus The ABC Murders), Königin Calanthe (Jodhi May, Game of Thrones) oder dem Ritter Eist (Björn Hlynur Haraldsson, Fortitude) wird Geralt im Laufe seiner Reise über den Weg laufen.

Abgerundet wird der Cast von Adam Levy (Knightfall, Snatch) als Druide Mousesack, Tissaia (MyAnna Buring, Ripper Street, Kill List), den jungen Nachwuchszauberern Fringilla (Mimi Ndiweni, Black Earth Rising) oder Sabrina (Therica Wilson-Read, Profile) und Millie Brady (The Last Kingdom, Teen Spirit) als Prinzessin Renfri. Anders, als man vielleicht vermuten könnte, wird sich die Serie aber nicht auf die erfolgreiche Spieletrilogie von CD Projekt Red, sondern die ursprüngliche Romanreihe von Andrzej Sapkowski stützen. Showrunnerin Lauren S. Hissrich nahm kürzlich sogar die Reise nach Polen auf sich, um sich dort mit dem Autor zu treffen und erste Anmerkungen und Ratschläge einzuholen.

The Witcher ist in einer Welt voller Schrecken und Mysterien angesiedelt. Dazu gehören auch Hexer – das sind von Kindesbeinen an ausgebildete und mit Mutationen ausgestattete Kämpfer mit übermenschlichen Fähigkeiten und Reflexen – und damit die Antwort auf eine Welt voller Monster.

Geschrieben am 10.10.2018 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News