Körperhorror im DCU: Clayface-Stars & Regisseur James Watkins im Videointerview!

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Wenn die düsteren Strassen von Gotham City auf viszeralen R-Rated-Body-Horror treffen, dann steht uns ein ganz besonderes Highlight im neuen DC-Universum von James Gunn bevor. Mit Clayface liefert Regisseur James Watkins (Speak No Evil, Die Frau in Schwarz) eine kompromisslose und tragische Charakterstudie ab, die Genrefans das Blut in den Adern gefrieren lässt.

Im Zentrum des Albtraums stehen die Hauptdarsteller Tom Rhys Harries als Matt Hagen und Naomi Ackie als Caitlyn, mit denen wir uns – ebenso wie mit Regisseur Watkins – zu einem Video-Interview zusammengesetzt haben.

Dabei wurde schnell klar: Clayface ist weit mehr als eine typische Comicverfilmung. Hinter den schleimigen Spezialeffekten und der körperlichen Transformation verbirgt sich das emotionale Drama eines Künstlers, der an seinen eigenen Ambitionen zerbricht.

Zwischen Relevanz und Verletzlichkeit

Für den walisischen Schauspieler Tom Rhys Harries war es besonders wichtig, die psychologische Tiefe von Matt Hagen auszuloten. Schon früh im Film erfährt sein Charakter von einer bedeutenden Nominierung – ein Moment, in dem er die totale Einsamkeit sucht. Auf unsere Frage, wie er selbst im echten Leben mit solchen Meilensteinen umgeht, verriet uns Harries im Interview:

«Ich hatte viele solcher Momente in meiner Karriere und meinem Privatleben, in denen einem plötzlich die Bedeutung von allem bewusst wird, was zu diesem Punkt geführt hat. Man merkt, welchen Einfluss die Menschen um einen herum hatten. Wir alle haben riesige Support-Netzwerke, die uns prägen. Das ist genau das, was Matt in diesem Moment im Film durchmacht.»

Naomi Ackie, die als Caitlyn versucht, Matt vor den zerstörerischen Schattenseiten des Rampenlichts zu schützen, reflektierte im Gespräch intensiv über den extremen Druck der heutigen Unterhaltungsindustrie. Das ständige Verlangen der Traumfabrik, im Gespräch zu bleiben, sieht sie kritisch:

Die Definition eines echten Künstlers

«In einem Job, der so stark in der Öffentlichkeit steht, gibt es einen seltsamen Druck, permanent relevant zu sein. Manchmal spüre ich das auch. Aber meistens ist das Wichtigste, Arbeiten zu machen, die wirklich zu einem sprechen. Man muss im echten Leben herausfinden: Warum will ich das tun und ist es wirklich notwendig?»

Besonders philosophisch wurde es, als es um die Definition eines echten Künstlers ging. Harries sprach darüber, wie schwer es in einer harten Industrie sei, sich seine Menschlichkeit zu bewahren:

«Ein Schauspieler muss so hart wie nur möglich sein und sich dann vollkommen auf seine Verletzlichkeit einlassen. Je älter ich werde, desto mehr versuche ich, mir so viel Sanftheit wie möglich in meinem Leben zu bewahren. Damit es sich nicht anfühlt wie ein Wasserhahn, den man einfach an- und ausschaltet.»

Die Vision hinter dem Schlamm

Wie man eine so ikonische Comic-Figur wie Clayface in ein geerdetes, R-Rated-Body-Horror-Gewand kleidet, ohne die emotionale Bindung zum Publikum zu verlieren, hat uns Regisseur James Watkins verraten.

Im zweiten Teil unseres Interview-Specials spricht der Filmemacher über die praktischen Effekte, die düstere Atmosphäre von James Gunns neuem DCU und warum der Horror hier direkt unter die Haut geht.

Der DCU-Neuzugang Clayface startet am 22. Oktober 2026 in den Kinos und beweist eindrucksvoll, dass das Superhelden-Genre im Horror-Bereich eine völlig neue, fesselnde Seite finden kann.

©DCU/Warner Bros.

Geschrieben am 19.10.2026 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): Clayface, News