Ghostbusters 3 – Beinahe wäre es passiert: Ivan Reitman erklärt, wieso Teil 3 nie zustande kam

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Nun, da Ghostbusters erfolgreich in den US-Kinos gestartet wurde, ist es an der Zeit, mit dem ein oder anderen Gerücht aufzuräumen. Immerhin dauerte es unzählige Jahre, bis ein neuer Film über die unverwechselbaren Geisterjäger auch wirklich realisiert wurde. Ivan Reitman, Regisseur des Originals und dessen Fortsetzung sowie Produzent der Neuauflage, ließ während eines aktuellen Interviews die Bombe platzen und verriet, dass Ghostbusters 3 beinahe entstanden wäre: „Wir hatten von Sony Pictures grünes Licht. Jeder war bereit, wieder seinen Posten einzunehmen. Nur die Aufmerksamkeit von Bill Murray konnte ich nicht gewinnen. Und dann wurde Harold Ramis schwer krank, weswegen alles wieder auf Eis gelegt werden musste“, erklärte Reitman und ging daraufhin näher auf Bill Murray und sein Desinteresse ein: „Wir hatten schon ein Drehbuch, das ich wirklich witzig fand und verfilmen wollte. Harold Ramis und Dan Aykroyd waren Feuer und Flamme.“

„Bill Murray weigerte sich leider ein ganzes Jahr, das Drehbuch überhaupt zu lesen. Als er endlich ein paar Seiten las, rief er mich an und sagte, dass er den Film nicht machen wolle. Seine Entscheidung hätte rein gar nichts mit der Qualität des Drehbuches zu tun. Er hatte zu der Zeit einfach seine eigenen Probleme und wollte sich nicht verpflichten. Der Grund, weswegen er das Lesen so lange hinauszog, war, dass er keine Entscheidung treffen wollte. Also ignorierte er es einfach“, so Reitman. Auch wenn Ghostbusters 3 am Ende nie zustande kam, dürfen sich Fans trotzdem auf einige Easter Eggs im neuen Film freuen. Also Vorhang auf für Melissa McCarthy und ihre Clique.

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Geschrieben am 22.07.2016 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): Ghostbusters, News