Nach einer kleineren Durststrecke scheint sich das Horror-Genre endlich wieder zu erholen, denn mit Blood & Sinners und Final Destination 6 Bloodlines sind Warner Bros. gleich zwei Box Office-Hits in Folge gelungen. Das Regiewerk von Ryan Coogler, das von singenden Vampiren handelt, steuert in den USA inzwischen auf 270 Millionen US-Dollar zu, während die Rückkehr des Todes weltweit kurz davor steht, die 190 Millionen US-Dollar-Grenze zu überschreiten – eine Zone, die Vorgängerfilmen verwehrt blieb.
Bisheriger Spitzenreiter war der vierte Teil der Reihe, der von Final Destination 2-Regisseur David R. Ellis inszeniert wurde und 2009 in die Kinos kam, als die 3D-Technologie gerade ihren Höhepunkt zelebrierte – schließlich war es das Jahr, das ganz im Zeichen von James Camerons Avatar – Aufbruch nach Pandora stand.
Final Destination 4 (oder The Final Destination, da dieser Teil eigentlich der letzte Teil sein sollte) konnte damals mehr als 187 Millionen US-Dollar in die Kassen schwemmen, was ihn seinerzeit zum umsatzstärksten Teil der Reihe machte. Doch nun ist es an der Zeit, die Krone an die nächste Blutlinie abzugeben, denn der rund 50 Millionen US-Dollar schwere Bloodlines zog mittlerweile am weltweiten Einspielergebnis des Vorgängers vorbei.
Da Kinotickets in der Zwischenzeit noch einmal deutlich teurer geworden sind, wird es allerdings noch eine Weile dauern, bis Bloodlines auch das inflationsbereinigte Ergebnis schlägt – dazu sind nämlich knapp 283 Millionen US-Dollar notwendig. Aber der umsatzstärkste ist es schon, was bedeutet, dass Final Destination 7 nur noch eine Frage der Zeit ist…
In Bloodlines, der hierzulande am vergangenen Wochenende noch einmal über 100.000 Filmbegeisterte in die Kinos lockte, wird die Studentin Stefanie immer wieder von einem schrecklichen Albtraum heimgesucht.
Sie beschließt, in ihre Heimatstadt zurückzukehren. Dort hofft sie, die einzige Person zu finden, die den Teufelskreis durchbrechen und ihre gesamte Familie vor dem grausamen Tod bewahren kann, der sie alle unweigerlich erwartet…

©Warner Bros.