Moviebase Riddick

Riddick
Riddick

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Originaltitel: Chronicles of Riddick 2, The: Dead Man Stalking
Kinostart: 19.09.2013
DVD/Blu-Ray Verkauf: 14.02.2014
DVD/Blu-Ray Verleih: 22.01.2014
Freigabe: FSK 16
Lauflänge: 118 Minuten
Studio: Universal Pictures
Produktionsjahr: 2012
Regie: David Twohy
Drehbuch: David Twohy
Darsteller: Vin Diesel, Karl Urban, Jordi Molla, Katee Sackhoff, Dave Bautista, Conrad Pla, Raoul Trujillo, Nolan Funk

Noch bevor Actionstar Vin Diesel in der „Fast & Furious“-Reihe die Hauptrolle des Autoschraubers Dominic Toretto übernahm und diese demnächst zum bereits siebten Mal verkörpert, sorgte er als Ein-Mann-Armee Richard B. Riddick im düsteren Science-Fictioner „Pitch Black – Planet der Finsternis“ für Aufsehen. Das Werk überzeugte mit seiner dichten Atmosphäre und Diesel, dem der Charakter auf den Leib geschrieben schien.

Die Produktion spielte weltweit mehr als das Doppelte ihrer Kosten wieder ein. Eine Fortsetzung war die Folge, für die das Budget fast verfünffacht wurde. Doch „Riddick – Chroniken eines Kriegers“ blieb hinter den Erwartungen zurück, weshalb es neun Jahre dauerte, bis das Geld für den dritten Film eingesammelt war. Diesel beschreibt das „Riddick“-Franchise als Herzensprojekt und stieg deshalb selbst als Produzent ein. Man wollte sich wieder mehr am Original konzentrieren, schraubte das Etat deutlich runter und besann sich wieder auf die Elemente, die „Pitch Black“ damals so erfolgreich machten: Eine finstere Stimmung, fiese Kreaturen und blutige Action.

Riddick (Diesel) wurde von den eigenen Männern verraten und auf einem von der Sonne verbrannten Planeten zum Sterben zurückgelassen. Ganz allein ist er dennoch nicht, denn bissige Aliens machen ihm das eh schon triste Leben noch schwerer. In dieser aussichtslosen Lage schickt der trainierte Kämpfer ein Notsignal ab, was allerdings nicht die gehoffte Rettung herbeiruft, sondern nur noch mehr Ärger. Zwei Raumschiffe landen auf dem Planeten und die Besatzungen machen fortan Jagd auf Riddick. Doch er wäre nicht Riddick, wenn er das Blatt nicht wenden könnte.

Den Inhalt darf man auch im zweiten Ableger getrost vernachlässigen, denn der ist ebenso hanebüchen wie nichtssagend. Darüber hinaus gibt es vor allem im Mittelteil, wenn die beiden Gruppen auf dem Planeten eintreffen, viel Leerlauf und ziemlich wenig von der Hauptfigur zu sehen. Stattdessen verliert man sich in belanglosen Labereien, die hin und wieder durch fiese Monster unterbrochen werden.

Die Charaktere sind komplett austauschbar, unseren edlen Ritter einmal ausgenommen. Die Sympathien gehen – na klar – komplett an Riddick. Seine Widersacher sind skrupellose Kriminelle, in deren Augen lediglich ein Dollar-Symbol und ein toter Riddick blitzen. Diesel hingegen präsentiert sich wie gewohnt wortkarg, aber in exzellenter physischer Verfassung. Fans des Stars werden ihre Freude haben.

Es dauert ein bisschen, doch wird der gebeutelte Mann mit den schneeweißen Augen und der Taucherbrille erst einmal von der Leine gelassen, kann es mitunter recht blutig zugehen. Das wirkt in einigen Phasen mit der schmutzig-düsteren Optik wie ein böser Sci-Fi-Splatter und macht genau in diesen Momenten am meisten Spaß. Jedoch sieht man dem Endzeit-Spektakel in anderen Szenen dann sein recht niedriges Budget an. Die Verfolgungsjagden etwa auf den schwebenden Motorrädern können den Dreh vor Greenscreens nicht vertuschen.

Insgesamt steht dem Franchise die Rückkehr zu seinen Wurzeln gut zu Gesicht, auch wenn hier noch einiges mehr rauszuholen gewesen wäre. Der auf der getesteten Blu-ray verfügbare Extended Cut hält zudem rund zehn Minuten mehr Filmmaterial bereit, die das Szenario aber unnötig ausdehnen. Anderthalb Stunden hätten es hier locker auch getan.

Fazit: Solide und visuell ansprechende Fortsetzung, die mit dem stimmungsvollen Setting und seiner Hauptfigur punktet.

>> verfasst von Janosch Leuffen

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