Moviebase Pakt - The Covenant, Der

Pakt - The Covenant, Der
Pakt - The Covenant, Der

Bewertung: 23%

Userbewertung: 30%
bei 64 Stimmen

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Originaltitel: Covenant, The
Kinostart: 21.12.2006
DVD/Blu-Ray Verkauf: Unbekannt
DVD/Blu-Ray Verleih: Unbekannt
Freigabe: FSK 12
Lauflänge: 97 Minuten
Studio: Screen Gems Inc./ Sony Pictures
Produktionsjahr: 2006
Regie: Renny Harlin
Drehbuch: J.S. Cardone
Darsteller: Steven Strait, Laura Ramsey, Sebastian Stan, Taylor Kitsch, Chace Crawford, Toby Hemingway, Jessica Lucas, Kyle Schmid, Wendy Crewson, Stephen McHattie, Kenneth Welsh, Neil Napier, Larry Day, John Robinson, Sarah Smyth, Paul Stewart

„Mindhunters“, „Exorzist: Der Anfang“ und letztendlich „The Covenant“. Eine Linie, ein Mittelmaß, ein Regisseur. Die oben genannten Titel haben eines gemein, sie stammen von Renny Harlin, dem Finnen, der seine Brötchen mittlerweile in Hollywood verdient. Und würde man diese Filme der Qualität nach teilen, käme sicher nur guter, aber unauffälliger Durschnittswert aus dem Rechenapparat. Um für Sony Pictures einen netten Mystery-Thriller für ein auffallend junges Publikum zu drehen, warf Harlin die Grundidee eines „The Craft“ in den Mixer, würzte mit ein paar Serienfolgen beliebiger Mystery-Schoten wie „Charmed“, „Surface“ oder „Akte-X“ nach, und präsentiert uns hier nun das fertige, unausgegorene Ergebnis.

Als die Leiche eines Mitschülers entdeckt wird, ist die sorglose Stimmung zum Schulanfang schlagartig beendet. Die Newcomerin Sarah ahnt, dass an der Spenser Academy nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Was sie nicht weiß: Caleb und seine Freunde sind die „Söhne von Ipswich“ – direkte Nachkommen von Familien mit übernatürlichen Kräften, die sich im 17. Jahrhundert, in der Ära der Hexenverfolgungen, in Neuengland angesiedelt haben und durch einen geheimen Pakt miteinander verbunden sind. Caleb, Pogue, Reid und Tyler besitzen ebenfalls Superkräfte: Sie können ihre Gestalt verändern, der Schwerkraft trotzen und sind übermenschlich stark. Aber jedes Mal, wenn die Söhne von Ipswich ihre magischen Fähigkeiten einsetzen, werden sie geschwächt – und das Hochgefühl, das sie haben, wenn sie diese Kräfte gebrauchen, macht buchstäblich süchtiger als jede Droge.

Ein Regisseur ist nur so gut wie das vorliegende Drehbuch, das in diesem Fall von „8MM 2“ Regisseur und B-Movie Autor J.S. Cardone verfasst und erdacht wurde. Zum Nachteil von Renny Harlin. Schon die Grundstimmung erfüllt nicht den gewünschten Effekt. Von einer Academy kann keine Rede sein. Die Handlung konzentriert sich allein auf die Hauptdarsteller, was den Eindruck einer belebten Schule vermissen lässt. Das große Gebäude wirkt durch viele, vor allem aber leere Gänge verlassen und ausladend. Weitere Schüler, die ihr Dasein im Studium fristen, sucht man vergebens. Bei einer Handlung, die sich ohnehin kaum gehaltvoller als eine einstündige Serienfolge präsentiert, ist die reine Festlegung auf die Hauptakteure und das Verbergen weiterer Details ein großer Fehler.

Auf cool und jung getrimmte Dialogfelder spiegeln das anvisierte Publikum bereits im Vorfeld wider, ohne diesen Markt direkt zu sättigen. Ich möchte meinen, selbst 14-jährige Mädchen werden sich von diesem Stoff mit geringer Dichte nicht recht überzeugen lassen. Nett anzusehende Darsteller, die zwar nichts in der Rübe haben, allein mit der geheimnisvollen Kraft prahlen, deren Ursprung verborgen bleibt, reicht eben noch lange nicht aus, um einen guten Film aus der Taufe zu heben. Wenn das vorgestellte Mysterium dann auch noch derart offensichtlich auf das heimliche Finale hindeutet, das bereits beim Lesen des obigen Plots zu erahnen war, ist Hopfen und Malz an einem ehemaligen Könner wie Renny Harlin verloren gegangen.

Ein nicht minder schwerer Beitrag am Scheitern von „The Covenant“ geht selbstverständlich auf die Kappe der jungen, wenngleich auch unbegabten Castriege. Nett anzusehen, keine Story tragen können, aber gerade deshalb genau das richtige Ventil für anhimmelfreudige Mädels. Mit der erreichten Freigabe von 12 Jahren dürfte diese Lücke dann auch perfekt gestopft sein. Um dem aufgesetzten Gesamtbild ein wenig Würze zu verleihen, eignen sich mystische Special-Effects sicher perfekt. Wenn diese, wie bei „The Covenant“, derart unprofessionell auf den Zuschauer einprasseln, gleicht sich die Qualität mit dem Niveau des restlichen Geschehens. Weil im Finale zweier Kampfhähne dann auch noch seifenblasenartige Gebilde aus Wasser zum Einsatz kommen, die mit ihrer Kraft natürlich ganze Scheunen zur Explosion bewegen, ist das Prädikat „cool“ mit Sicherheit verdient.

Wahrlich überzeugen kann dieses Werk in keiner Disziplin, auch dann nicht, wenn man zur genannten Zielgruppe gehört, die trotz merklicher Verdummung vielleicht doch begeistert zuschaut. Und Erschrecken wollen wir uns schließlich erst recht nicht. Passt ja auch gar nicht zur angepeilten Zielgruppe. Eine Verschwendung von Zelluloid, dessen Einsatz im Kino gerechtfertigt untergehen wird. Warum auch nicht, wenn Inhalt, Präsenz und Logik auf TV-Basis beruht? Und dennoch komme ich nicht umhin mich zu fragen, wen „The Covenant“ wirklich begeistern soll. Einen gezielt vermarkteten Abstieg leistet sich Harlin, dessen „Exorzist“ Aklatsch bereits in den tiefen Regionen der Langeweile anzusiedeln war, ohne Frage.

>> verfasst von Torsten Schrader

50%
BloodyLady
geschrieben am 15.11.2009 um 21:00 Uhr
Meiner Meinung ist The Covenant nicht mehr als 0815. Die Teens sind alle sehr attraktiv und der Hauptdarsteller ist (wie könnte es anders sein) der attraktivste. Mit seinem gestählten Body verdreht der Hauptdarsteller vielleicht uns Frauen den Kopf, aber das macht den Film nicht viel besser. Irgendwie musste ich bei dem Film immer an Harry Potter denken, nur dass mehr Waschbrettbäuche zu sehen sind. Die Darsteller sind alle mehr oder weniger talentfrei. Die Effekte sind dafür klasse und heben sich deutlich ab von anderen Teeniefilmen. Für einen DVD Abend mit Freunden (wohl eher Freundinnen) reichts, aber als Blockbuster würd ich ihn nicht bezeichnen
70%
Freier Filmkritiker
geschrieben am 14.02.2009 um 18:00 Uhr
Was die Effekte angeht ist der Streifen absolute Spitzenklasse, und gehört von der Aufmachung erstaunlicherweise zum Besten der letzten Jahre.. Die Story ist recht einfach und auch aus anderen Filmen ähnlich bekannt. Menschen mit großen dunklen Fähigkeiten werden noch mächtiger indem sie die Macht des Wiedersachers an sich zu reißen versuchen. Zum Schluß wie immer das große Duell. Ähnliches kennt man aus Vampierfilmen oder z.B. Highlander. Der Film ist für ein Abend zur Unterhaltung bestens geeignet. Ich war jedenfalls nach der schlechten Kritik angenehm überrascht welche Qualität der Film bietet.
60%
Movie-Fan
geschrieben am 18.08.2007 um 14:00 Uhr
Na ja, jetzt wollen wir mal nicht übertreiben. Also da ist Charmed um 23 Klassen schlechter;-) Man konnte sich den Film ansehen. Der Film ist eher an die Teenies gerichtet: Cooler Typ, mit gutem Body fährt nen geilen Schlitten, bla bla. Aber Trotzdem: 23 % ist zu Krass ;-)
10%
Andi
geschrieben am 13.06.2007 um 22:00 Uhr
Ich habe ihn nach ner halben Stunde ausgemacht. Das ist wohl eher "Charmed" trifft Bullshit. 23% sind noch geschmeichelt!
90%
Damon Fry
geschrieben am 10.06.2007 um 00:00 Uhr
Harry Potter meets Underworld! Ok, mit 26 gehöre ich wahrscheinlich nicht mehr ganz zum Zielpublikum von The Covenant, aber wäre ich 10 Jahre jünger... Die Darsteller sehen Atemberaubend gut aus, der Soundtrack (u.a. Rob Zombie) lässt es mächtig krachen und die Special Effects sind auch nicht von schlechten Eltern. Die Teenager-Herzen werden auf jeden Fall höher schlagen.
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