Moviebase Timber Falls

Timber Falls
Timber Falls

Bewertung: 31%

Userbewertung: 36%
bei 58 Stimmen

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Originaltitel: Timber Falls
Kinostart: Unbekannt
DVD/Blu-Ray Verkauf: 22.01.2007
DVD/Blu-Ray Verleih: Unbekannt
Freigabe: FSK 18
Lauflänge: 93 Minuten
Studio: Ascot Elite Entertainment Group
Produktionsjahr: 2007
Regie: Tony Giglio
Drehbuch: Daniel Kay, Tony Giglio
Darsteller: Josh Randall, Brianna Brown, Nick Searcy, Beth Broderick, Sascha Rosemann, T.W. Leshner, Branden R. Morgan, Ryan McGee, Carl Bressler, Debbie Jaffe, Suzanna Urszuly, Ryan Wiik

Wer kennt „Wrong Turn“? Wer kennt „Turistas“? Wer diese beiden Filme, oder einen der beiden, schon kennt, kann auf Timber Falls getrost verzichten. Tony Giglio präsentiert in seinem Film das, was alle schon gesehen haben: Hinterwäldler, die sich nebenbei der christlichen Religion etwas zu sehr verschrieben haben, machen Jagd auf ein Touristenehepaar, welches den motzigen Einheimischen ein Kind schenken soll. Wer’s glaubt…

Mike und Sheryl, über beide Ohren ineinander verliebt, suchen ein besonders romantisches Fleckchen im ländlichen Amerika für einen Wanderausflug. In einem Naturschutzgebiet in West Virginia scheinen sie es gefunden zu haben und freuen sich auf ein kuscheliges Wochenende. Und die Einheimischen sind ja so was von nett! Empfehlen ihnen gern die idyllischsten, etwas abgelegenen Waldwege und Highlights der Umgebung. Alles wäre zum Seufzen schön, gäbe es da nicht diese unumstößliche Regel im Horrorfilm: Natur + Wald + Pärchen = Lebensgefahr durch hinterwäldlerische Killer! Und tatsächlich wird unser Traumpaar zum gefundenen Fressen für eine Familie von bibelfesten Rednecks, welche den Besuch aus der Stadt in eine Falle locken. Oh ja, die beiden erleiden blutige Qualen … Doch wer denkt, dass nur Sheryls und Mikes eigenes Leben auf dem Spiel steht, könnte falscher nicht liegen. Unvorstellbar abseitig ist der Plan der gottesfürchtigen Kidnapper…

Wirklich, Timber Falls bietet wirklich überhaupt nichts Neues. Auch die Idee, dass die Hinterwäldler aus religiösen Gründen handeln, weil Jesus oder Gott oder wer auch immer es ihnen befohlen hat, kommt so lächerlich daher, dass man über das Ganze nur gequält lachen kann. Es beginnt, wie ein langweiliger Film beginnen muss: Ein hängendes Pärchen in einem alten, schmutzigen Keller, die Frau kann schmerzlich entkommen, wird aber verfolgt und nimmt sich, um nicht ans Messer geliefert zu werden, mit einem Sprung von einer Klippe selbst das Leben. Willkommen bei Timber Falls.

Natürlich steht auch Sex auf dem Programm, was bei der gut aussehenden Hauptdarstellerin (für den Mann kann ich nicht sprechen, aber ich denke, dass die weibliche Horrorfraktion diesen auch ansprechend finden wird) selbstverständlich unbedingte Pflicht ist. Blöd nur, dass das Pärchen bei den hautnahen Aktionen gestört wird. Alsbald also finden wir unser Paar verschleppt in einer Hütte wieder – nachdem ordentlich in Äste gefallen und in Bärenfallen getreten worden ist. In der Hütte beginnt dann das eigentliche Drama. Und die Hütte wird auch den Dreh- und Angelpunkt für den restlichen Verlauf darstellern – immerhin 45 Minuten.

Was aber in der Hütte passiert, hakt vorne und hinten. Die alten Christen und ihr missgebildeter Sohn (was mit dem passiert ist, erfährt man allerdings nicht, jedenfalls sieht er aus, als würde er dauernd grinsen) planen nämlich ein Kind. Dumm nur, dass die Frau keins kriegen will, da sich in ihrem Keller schon unzählige tote Embryonen befinden. Also einfach ein möglichst junges Paar ranscharren, was dann den Rest erledigt. Wenn’s denn so einfach wäre. Denn, oh Wunder, der Partner der hübschen Blonden kann dieselbige gar nicht mehr schwängern, da sie bereits schwanger ist. Clevere Finte, denkt man sich als Zuschauer, aber sie ist ja tatsächlich schwanger und wollte es ihrem Schatz schon so lange sagen. Achso…

Das Paar weiß sich zu wehren. Dabei geht’s oft sehr blutig zu. Ein Messer im Fuß, ein Skalpell im Hals, zum Ende dann noch ein abgehackter Kopf machen Timber Falls zu einem inhaltlich leeren, aber blutigen und splattrigen Werk. Die hanebüchene Geschichte allerdings, von einer Hinterwäldlerfamilie, die in ihren vier Wänden keine Kraftausdrücke duldet, dafür aber umso mehr ins Fleisch schneidet, wirkt derart unlogisch und lächerlich, dass der Film irgendwann nur noch einschläfert. Es ist schwierig, neue Ideen im Horrorgenre unterzubringen, aber wenn es solche Ideen sind, verzichten wir gerne.

Letztendlich ist Timber Falls ein einziger Krampf. Immer wieder die Folterszenen, und dann dieses lächerliche Ende. Warum nicht mal auf ein Happy End verzichtet wird, scheint unbegreiflich. Das wäre wirklich mal was Anderes. Stattdessen immer wieder das Gleiche. Blutig, unfreiwillig komisch und ein lächerlicher Schluss – Timber Falls wird nicht gebraucht.

>> verfasst von Janosch Leuffen

70%
Pat
geschrieben am 19.05.2010 um 16:00 Uhr
Ich hab mir die DVD zusammen mit der DVD von Hatchet gekauft und war geschockt wie mies Hatchet war. Aber nun zu Timber Falls: die Story ist nicht gerade sehr einfallsreich, aber trotzdem passt es irgendwie und Spannung wird aufgebaut. Ausserdem fiebert man mit dem paar bis zum Ende mit. Die idee von religiösen Hinterwäldern und dem paar das ihnen in die falle tappt hat mich hedenfalls überzeugt. Minuspunkte gibts dafür dass ich den anfang unpassend fand und für die tatsache dass eine menge charakter im film überflüssig sind. Wieso verteilt blairwitch.de so viele punkte an Hatchet und so wenige an Timber Falls?! Ist für mich unverständlich
80%
Micha
geschrieben am 05.04.2010 um 23:00 Uhr
Überdurchschnittlicher Horrorfilm! Spannend und mit einer abgefahrenen Story! Sehenswert!
50%
Rico
geschrieben am 23.12.2009 um 00:00 Uhr
Für mich ist dieser Film nicht mehr als Durchschnittskost.Eine merkwürdige Handlung wie oben bereits erwähnt , nicht die allerbesten Splatter Effekte , und die teilweise eine maue Synchronisation tun ihr übriges.Wer im Horrorgenre noch nicht viel gesehen hat kann ihn sich anschauen aber den Horrorfans rate ich ab da es alles schon einmal gab.
70%
hati
geschrieben am 21.08.2008 um 20:00 Uhr
also erstmal: der missgebildete ist der cousin (oder wars bruder.. egal) der irren, hätte sie ihn als sohn wäre ja der verzweifelte kinderwunsch schon in erfüllung gegangen.dann muss ich sagen, dass die handlung wirklich zu wünschen übrig lässt. allerdings fand ich ihn sehr witzig, also die perfekte mischung aus ekel und witz. auch wenn der witz garantiert nicht gewollt istwie dem auch sei: ich hatte eine menge spass und der film ist auch garantiert ein "burner" bei filmabenden mit freundenmein einziger kritikpunkt ist die lächerliche schlussszene nach einem jahr. ich mein, gibts bald einen zweiten teil oder was soll das werden?
80%
Halloween_Boy
geschrieben am 20.04.2008 um 11:00 Uhr
Fand den Film auch gut. Sogar besser als Wrong Turn. Den fand ich einfach nur billig gemacht. Nunja ich vergebe gute 80 =)
80%
makukn
geschrieben am 25.03.2008 um 12:00 Uhr
Wenn man mal die verworrene Story übersieht und den dümmlichen Schluss streicht, bleibt immerhin ein für meine Begriffe durchweg spannender und splattriger, also unterhaltsamer Streifen übrig.Ich habe mich ziemlich gut unterhalten.
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