Moviebase Nothing Left to Fear

Nothing Left to Fear
Nothing Left to Fear

Bewertung: 30%

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Originaltitel: Nothing Left to Fear
Kinostart: Unbekannt
DVD/Blu-Ray Verkauf: 31.01.2014
DVD/Blu-Ray Verleih: 31.01.2014
Freigabe: FSK 18
Lauflänge: 97 Minuten
Studio: Slasher Films, Midlife Crisis Productions
Produktionsjahr: 2013
Regie: Anthony Leonardi III
Drehbuch: Jonathan W.C. Mills
Darsteller: Anne Heche, James Tupper, Ethan Peck, Rebekah Brandes, Carter Cabassa, Wayne Pére, Jennifer Stone, Clancy Brown, Michelle DeVito, J.D. Evermore, Heather Roop, James C. Victor

Rob Zombie, ehemaliger Gitarrist der Rockband White Zombie, baute sich mit Werken wie „Haus der 1000 Leichen“ und dem Nachfolger „The Devil’s Rejects“ eine Fanbase im Horrorsektor auf. Nun schlägt mit Slash ein weiterer Musiker im Genre auf. Der Bassist von Guns N' Roses liefert mit „Nothing Left to Fear“ sein erstes Produzentenstück ab, überließ die Inszenierung aber einem absoluten Fach-Neuling.

Auf dem Regiestuhl nahm Anthony Leonardi Platz, der sich bis dato sein Geld vor allem als Storyboard-Zeichner für Kinofilme wie „Rango“ oder „Lone Ranger“ verdingte. An den Schreibtisch setzte sich Jonathan Mills, der mit dem Drehbuch ebenfalls sein Debüt ablegte. Nun müssen diese Personalien nicht zwingend bedeuten, dass der Schuss nach hinten losgeht. Im Falle von „Nothing Left to Fear“ jedoch fehlte den Machern jegliche Inspiration. Da können auch halbwegs namhafte Verpflichtungen wie Ethan Peck („In Time“) oder Anne Heche („Willkommen in Cedar Rapids“) nichts rausreißen.

Im Mittelpunkt der Handlung steht eine Familie, die nach Kansas in einen kleinen Vorort zieht. Vor allem Tochter Mary findet Gefallen an der neuen Umgebung und verliebt sich schnell in den jungen Noah. Das Glück scheint vollkommen, doch Vater Dan und seine Frau Wendy ahnen nicht, dass sich unter der Erde eines der sieben Tore zur Hölle befindet. Und dessen Blutdurst will gestillt werden. Aus diesem Grund vollziehen die Bürger an Mary ein grausames Ritual und das Mädchen wandelt von nun an entstellt durch die Stadt, um nach geeigneten Menschen für Opferungen zu suchen.

Es gibt Regiedebüts, die sind kleine Meisterwerke. Es gibt Regiedebüts, die sind ok. Und dann gibt es die verkorksten. Leonardis Werk reiht sich in die letzte Rubrik ein. Seine eingefangenen Bilder sind allerhöchstens Mittelmaß, die Darsteller spielen unter seiner Leitung wenig überzeugend. Wer sich verwundert die Augen rieb, als er den Namen Anne Heche auf der DVD-Hülle gelesen hat, wird recht früh feststellen, was die Dame in diesem Horrorfilm macht: Ziemlich wenig nämlich. Genau wie der restliche Cast, trotz redlicher Bemühungen.

Bei weniger ansehnlichen Arbeiten beginnt die Suche nach dem Schuldigen. Bei „Nothing Left to Fear“ gibt es gleich mehrere. Das Skript von Mills entpuppt sich als aufgewärmte Geschichte alldessen, was wir schon lange kennen. Allerdings interessiert sich der Neu-Autor kaum für seine Protagonisten. Ergebnis: Auch der Zuschauer entwickelt keinerlei Bindung zu den Figuren. Die Erzählung hält sich viel zu lange mit dem Umzug der Familie auf. Bis der (digitale) Spuk um sich greift, dauert es eine gefühlte Ewigkeit.

Doch halt. Es gibt auch Positives zu berichten. Immerhin zeichnet Rocker Slash für die Produktion verantwortlich und ließ es sich nicht nehmen, auch den Soundtrack beizusteuern. Der lenkt, im Genre schon fast kaum noch vorzufinden, gänzlich gegen die Erzählstruktur. Mögliche Schocks werden nicht von wilden Geigern vorweggenommen. Stattdessen entfalten die sphärischen Gitarrensounds eine unbehagliche Stimmung, die der biederen Inszenierung Leben einhauchen.

Fazit: Ein Beitrag, der seinem Titel leider alle Ehre macht: Der Zuschauer hat nichts zu befürchten.

>> verfasst von Janosch Leuffen

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