Moviebase Exorzismus von Emily Rose, Der

Exorzismus von Emily Rose, Der
Exorzismus von Emily Rose, Der

Bewertung: 86%

Userbewertung: 70%
bei 121 Stimmen

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Originaltitel: Exorcism Of Emily Rose, The
Kinostart: 24.11.2005
DVD/Blu-Ray Verkauf: Unbekannt
DVD/Blu-Ray Verleih: Unbekannt
Freigabe: FSK 16
Lauflänge: 114 Minuten
Studio: Lokeshore Entertainment/Sony Pictures
Produktionsjahr: 2005
Regie: Scott Derrickson
Drehbuch: Paul Harris Boardman
Darsteller: Laura Linney, Tom Wilkinson, Campbell Scott, Jennifer Carpenter, Joshua Close, Kenneth Welsh, JR Bourne, Mary Beth Hurt, Henry Czerny, Shohreh Aghdashloo, Steve Archer, Mary Black, Aaron Douglas, Lorena Gale, Iris Graham, Chelah Horsdal, Michael Jonsson, Terence Kelly, Ryan McDonald, Marilyn Norry, Marsha Regis, Andrew Wheeler, Colm Feore, Duncan Fraser, Arlene Belcastro, David Berner, Julian Christopher, George Gordon, Taylor Hill, John Innes, Jeff Johnson, Katie Keating, Darrin Maharaj, Joanna Piros, Bobby Stewart, Clay St. Thomas, Cori Lee Urhahn, Liduina Vanderspek
Was steckt wirklich hinter Exorzismus? Es gab bereits genug mehr oder minder guter Umsetzungen des Themas, die aber eher den Horrorfilm-Weg wählten. „Der Exorzismus von Emily Rose“ bietet eine ganz andere Perspektive und verbindet ein Gerichtsdrama mit geschickt platzierten Horroreinlagen. Dabei kommen viele Hintergrundfakten zum tragen, denen man sich vorher nicht bewusst war. Dass Emily eigentlich auf der Geschichte der deutschen Anneliese Michel beruht, bleibt leider verschwiegen. Warum auch immer.

Wie bereits erwähnt, spielt der Film zum größten Teil im Gerichtssaal. Einen Erzähler, der uns durch den roten Faden leitet, gibt es hierbei nicht. Vielmehr geben die Akteure die beim Exorzismus dabei waren, ihre Eindrücke wieder, die dann in kurzen filmischen Szenen in die Story eingebunden worden.
Die an sich recht spannenden Gerichtssequenzen werden immer wieder mit Rückblenden über die wahre Geschichte von Emily Rose aufgelockert. Diese sind, wenn man „Emily Rose“ mit „Der Exorzist“ vergleichen will, um einiges Intensiver, da glaubhafter. Den Film nur auf die Horrorsequenzen zu reduzieren, wäre ein schwerer Trugschluss. Denn auch ohne Schockeffekte bietet er eine gute Basis für ein Drama. Emily’s Geschichte soll die Kinobesucher zum Nachdenken anregen, was auch gelingt. Hätte man als Vater oder Pfarrer ähnlich verfahren? Oder hätte man Emily einem Medikament ausgeliefert, dass ihr nicht helfen kann? Viele Kinobesucher werden sicherlich etwas enttäuscht sein, da der Trailer zum Film ein anderes Kinoerlebnis verspricht.

Jennifer Carpenter geht in ihrer Rolle als „Emily Rose“ förmlich auf. Man nimmt ihr ihren Leidensweg einfach ab, ohne dass es dabei ins Lächerliche gezogen wirkt. Laura Linney, die die Rolle der Anwältin Erin Brunner übernahm, spielt ebenfalls hervorragend. Anfangs wirkt ihre Figur etwas unterkühlt, was sich im Verlauf jedoch sehr zum Positiven wendet. Überhaupt befindet sich im Film ein perfekt gewähltes Ensemble aus guten Schauspielern. Meines Erachtens gibt es keinen Darsteller im Film, der die Bezeichnung „sehr gut“ nicht verdient hätte. Die Charaktere agieren hierbei vor bewusst unterkühlten Kulissen, wie einem verwahrlosten Farmerhaus oder einem nebelschwangeren Feld.

Dass es sich um keinen „richtigen“ Horrorfilm handelt, sieht man bereits an den Freigaben. So bekam der Trailer, welcher alle gruseligen Sequenzen in 2 Minuten zeigte und dabei mit gut getimtem Sound überzeugen konnte, eine FSK 16 Freigabe. Der Film hingegen durfte sich mit einer FSK 12 Freigabe schmücken. Warum? Ganz einfach, weil Schockeffekte Mangelware sind. Hauptsächlich bei den „Exorzismus“-Szenen wird verstärkt auf Spannung gesetzt, die mich persönlich mehr in den Bann zogen, als Linda Blair in „Der Exorzist“.

Insgesamt kann ich nur ein Lob für die wirklich gute Umsetzung des Themas aussprechen. Oft versucht und nie funktioniert: „Der Exorzismus von Emily Rose“ findet die perfekte Balance zwischen Drama und Mysteryfilm, der den Zuschauer in den Bann zieht und auch nach dem Kinobesuch zum Nachdenken anregt. Erstklassige Darsteller und tolle Settings runden den Leidensweg von Emily gekonnt ab.

90%
Steffen 76
geschrieben am 18.10.2007 um 15:00 Uhr
Besser geht meiner Meinung eine Okkultverfilmung nicht.Auf eine Augenhöhe mit dem ersten Teil des Exorzisten.
90%
Ahiru
geschrieben am 13.10.2007 um 09:00 Uhr
Wirklich guter Film, hat mich mehr gegruselt als diese ganzen Splattermovies zusammen :D
90%
BAKER
geschrieben am 01.08.2007 um 11:00 Uhr
Klasse Unterhaltung! Endlich mal wieder ein Film mit Gänsehaut-Horror-Feeling und nicht so ein hirnloser geypter Schwachsinn wie "Hills have Eye" oder "Hostel" bei denen es überhaupt kein Horror gibt sondern nur eckel; wohl nur was für halbstarkes Kiddies ;b
80%
Christian
geschrieben am 29.07.2007 um 15:00 Uhr
Ich gebe ja zu, dass ich den Hauptfilm "Der Exorzist", aus dem jahre 1973 nicht kenne und somit zu diesem Film keine Unterschiede oder Verbesserungen aufstellen kann. Doch dieser Film konnte mich voll überzeugen und ist Interessant verfilmt worden. Es wird die Geschichte des Exorzismus aus der Sicht von Emily Rose aufgegriffen. Obwohl der Schwachpunkt des Films die Gesichte sein könnte, ist es jedoch gut in die Handlung eingebaut worden, sodass der Film trotzdem spannend und düster wirkt; unterlegt mit schönen Schockeffekten. Prima!
100%
Horror_Fan
geschrieben am 26.03.2007 um 17:00 Uhr
Ein Grusel-Thriller könnte ich mir ehrlich gesagt nicht besser vorstellen. Story: Wahnsinnsstory, basierend auf wahre VorfälleSchauspielerische Leistung: Mit einem Wort: superGrusel-Szenen: Wenn man daran denkt, dass es wirklich passiert ist, kriegt man Angst, Grusel-Szenen genau passend gruseligSpannung: Fesselt einen, man wartet sehnsüchtig auf das Ergebnis
80%
xxthoragxx
geschrieben am 04.02.2007 um 20:00 Uhr
Angesicht der Tatsache das es irgendwo mal passierte, ist es ziemlich schockierend. Ich fand es sehr interessant, es fehlten ein paar Effekte. Ich denke aber, die hätte man gar nicht einbauen können.
40%
josie
geschrieben am 20.10.2006 um 00:00 Uhr
also der film hat mich als gerichtsfilm wirklich überzeugt,nur leider kommen die horrorszenen zu kurz. die geschichte von emiliy rose ist teilweise wirklich ergreifend und von der hauptdarstellerin wirklich überzeugend rübergebracht, aber ich kann diesen film dennoch nicht ganz als horrorfilm anerkennen. einge szenen sind zugegebenermassen schon gruselig, aber solche szenen sind die absolute ausnahme. viel mehr konzentriert der film sich auf die gerichtsverhandlung des paters, der den exorzismus bei emily rose durchführte und dessen anwältin, die die hintergründe erforscht. an sich gar nicht soo ein schlechter film, aber ich ging aufgrund des irreführenden trailers, der suggeriert, dass dies ein film mit vielen gruseligen schockmomenten ist, mit ganz falschen erwartungen ins kino und wurde natürlich bitter enttäuscht. 40% bekommt der film dennoch,weil die geschichte glaubhaft und von den darstellern überzeugend rübergebracht wurde, aber höher kann ich nicht gehen,weil es nun mal einfach kein horrorfilm ist.
60%
MarkMcGrath1
geschrieben am 10.09.2006 um 13:00 Uhr
Die schauspielerische Leistungen sind allesamt echt gut! Nur hatte ich auf ein wenig mehr Schockmomente gehofft, so hatte der Film einige Längen!
90%
Geisterstory-Fan
geschrieben am 25.08.2006 um 06:00 Uhr
Mitleiderregend und frappierend zugleich. Das arme Mädchen mit dem schrecklichen Teufel in ihr. Ich hab sie bildlich vor mir und mich packt der Schauder.Echt spitze! Unbedingt gucken!
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