Die Einöde – Jetzt auf Netflix: Schreckenskreatur ernährt sich von der Angst [Trailer]

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Ihr habt mal wieder Lust auf einen Monsterfilm der besonderen Art? Dann solltet ihr jetzt dem weltweit führenden Medienunternehmen Netflix einen kleinen Besuch abstatten, wo seit heute der spanische Genrefilm Die Einöde (El páramo) über eine Schreckenskreatur gestreamt werden kann.

Im Regiewerk des 37-jährigen, am 27. April 1984 in Barcelona geborenen Filmemachers David Casademunt, der das Drehbuch zum vielversprechenden Horror-Drama gemeinsam mit den ebenso kreativen Autoren Martí Lucas und Fran Menchón auf Papier brachte, erhofft sich die junge Mutter Lucía, die im 19. Jahrhundert zusammen mit ihrem Mann Salvador und Sohn Diego in Abgeschiedenheit lebt, nichts weiter als Glück und Zufriedenheit.

Das Leben kann aber auch abseits der schwierigen Gesellschaft richtig hart sein, wie die drei jeden Tag aufs Neue am eigenen Leib erfahren müssen – und trotzdem hätten sie es niemals für möglich gehalten, dass es eines Tages ausgerechnet ein übernatürliches, fälschlicherweise als reine Fiktion abgestraftes Etwas sein könnte, das das Leben der armen Seelen von jetzt auf gleich komplett auf den Kopf stellen würde – doch genau so ist es!

Das Ungeheuer nimmt die Mutter und ihr Kind ins Visier

Vom mysteriösen Ungeheuer, das angeblich irgendwo draußen in der Natur herumlungert, seine nächsten Opfer mit Bedacht ins Visier nimmt, erfahren die Liebsten vom Familienvater, der sie über eine uralte Legende in Kenntnis setzt:

«Es gibt eine teuflische Bestie, die durch die Welt streift – immer auf der Suche nach dem schwächsten Menschen. Die Bestie ist ein großes Geschöpf. Pfahle Haut spannt sich über ihre Knochen und sie hat leere Augenhöhlen. Aber sie sieht dich. Wenn die Bestie ein Opfer findet, ernährt sie sich. Sie lebt von unserer Angst. Auch wenn du sie nicht siehst – die Bestie ist da! Wenn man die Bestie sieht, dann kann man ihr nicht mehr entkommen», meint der Herr sehr genau zu wissen.

Selbstverständlich glaubt die Mutter nicht an die Existenz dieses Wesens, erinnert ihr gemeinsames Kind daran, dass es sich lediglich um eine erfundene Geschichte ohne wirklichen Bezug zur Realität handelt – doch falsch gedacht!

Kann Diego seine Mutter beschützen? ©Lander Larrañaga/Netflix

Wenn sich eine Legende als Realität herausstellt

Bald schon müssen sie entsetzlicherweise der Tatsache ins Auge sehen, dass jedes einzelne laut ausgesprochene Wort der Wahrheit entspricht und die unheimliche Gestalt, deren beschriebenes Aussehen im offiziellen Trailer zu Die Einöde im Übrigen noch nicht enthüllt wird, nicht nur wahrhaftig lebt, sondern großes Interesse daran hegt, die kleine Familie auseinanderzureißen:

«Es wird nicht eher ruhen, bis es uns getötet hat», muss die Mutter, die langsam, aber sicher an ihrem eigenen Verstand zweifelt, zunehmend feststellen. Ob das Familienoberhaupt vor seiner Abreise die Erzählung seiner Frau und seinem Nachwuchs bewusst anvertraute (aus welchem Grund auch immer), um ihnen Angst einzujagen, damit sich das Ungetüm von ihren negativen Gefühlen ernähren kann? Erfahrt es jetzt auf dem Streaming-Portal Netflix!

Casademunt zeichnete in Vergangenheit für die Inszenierung diverser Kurzfilme wie Te he echado de menos und La muerte dormida sowie der Doku Rumba Tres: De ida y vuelta verantwortlich, während sich Lucas mit Produktionen wie Voluntaris und Gran Nord, sein Berufspartner Menchón mit Arte und Héroe einen Namen in der spanischen Filmlandschaft sichern konnte. Ob es dem Trio gelingen wird, mit ihrem gemeinsamen Werk Die Einöde Eindruck zu hinterlassen?

©Netflix

Geschrieben am 06.01.2022 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): Die Einöde, News