Evil Dead Rise – Box Office: Deadites erobern Platz 2 der US-Kinocharts!

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Für Evil Dead Rise läuft es echt groovy! Dass es das unter Fans heiß erwartete Tanz der Teufel-Comeback von The Hole in the Ground-Regisseur Lee Cronin in den USA «nur» auf Platz 2 der Kinocharts geschafft hat, ist nicht weiter schlimm – absolut niemand hat damit gerechnet, dass die Deadites gegen das mächtige dritte Wochenende der Videospielverfilmung Der Super Mario Bros. ankommen würden.

Wir vergleichen hier schließlich (und unfairerweise) einen Low Budget-Horrorfilm, der noch dazu mit einem R Rating ausgestattet wurde, mit einer 100 Millionen US-Dollar schweren Produktion sowie Nintendo-Marke, die als Gesicht der Videospielindustrie gilt und noch immer von einer gigantischen Werbekampagne begleitet wird. Sehen wir uns also lieber jene Zahlen an, die Evil Dead Rise erzielt hat:

Mit rund 23.5 Millionen US-Dollar ist das jüngste Kapitel, welches ziemlich genau zehn Jahre nach dem letzten eingetrudelt ist, etwas schwächer gestartet als das Remake von Don’t Breathe-Regisseur und Texas Chainsaw Massacre-Produzent Fede Alvarez, das seinerzeit auf 25.8 Millionen US-Dollar kam (33.1 Millionen US-Dollar, wenn man die Inflation berücksichtigt).

Groovy – Evil Dead Rise tanzt sich auf Platz 2 der US-Kinocharts. ©Warner Bros.

Was Evil Dead Rise gekostet hat

Dies lässt sich jedoch leicht verschmerzen, da Evil Dead Rise doch immerhin fünf Millionen US-Dollar günstiger war als die blutige Neuverfilmung von 2013, die rund 17 Millionen US-Dollar verschlang – Neuankömmling Evil Dead Rise dagegen rund 12 Millionen US-Dollar. Weltweit kamen zum Start 40.3 Millionen US-Dollar zusammen, da international 16.8 Millionen US-Dollar eingespielt wurden – groovy!

Der fünfte Ableger mag zwar kein Überflieger à la ES, Conjuring, M3GAN oder Scream VI sein, aber er hat sein Publikum gefunden. Nun stellt sich nur noch die Frage, wie positiv die Mundpropaganda ausfällt und wie er sich in den kommenden Wochen hält.

Die Kritiken sind überwiegend gut, doch was zählt, sind die Meinungen von Fans und Genreliebhabern, da sie es sind, die andere dazu motivieren können, sich den Streifen im Kino anzusehen.

Was Sam Raimi & Co. zugetraut wird

Im Moment rechnen Experten mit einer gewissen Form der Frontlastigkeit (typisch für Horrorfilme), weswegen der Schauermär ein US-Endergebnis von etwas mehr als 45 Millionen US-Dollar zugetraut wird – weltweit sollen 70+ Millionen US-Dollar möglich sein. Ob das genug wäre, um Warner Bros. grünes Licht für einen weiteren Ableger zu entlocken? Bestimmt!

Noch kann jedoch auf Stabilität am Box Office gehofft werden, die dem Schocker in den USA doch noch über die 50 Millionen US-Dollar-Grenze verhilft. Man darf also in jedem Fall gespannt sein, was die Zukunft für das Necronomicon noch so bereithält.

Evil Dead Rise verlagert die Handlung aus den abgelegenen Wäldern in die große Stadt: Der Film erzählt die verstörende Geschichte zweier entfremdeter Schwestern, deren Wiedersehen durch das Auftauchen dämonischer Kreaturen gestört wird. Die beiden ungleichen Schwestern finden sich in der albtraumhaftesten Form eines Familienstreits wieder, den man sich vorstellen kann – und schon bald geht es ums nackte Überleben.

Ab 27. April auch bei uns im Kino: Evil Dead Rise. ©Warner Bros.

Geschrieben am 24.04.2023 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): Evil Dead Rise, News