Ghost Rider – Wird The Walking Dead-Star Norman Reedus der neue Marvel-Antiheld?

Das Internet steht in Flammen, genauso wie der Ghost Rider! Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Schauspieler Norman Reedus die Vorstellung gefällt, in der er zum Antiheld mutiert – dies gab der Star aus dem Kult-Klassiker Der blutige Pfad Gottes und der Serie The Walking Dead in Vergangenheit immer wieder zu verstehen. Gerade wegen seiner Leidenschaft für das Motorradfahren wäre die Rolle wie für ihn geschaffen. Aber was wohl Marvel, das zu Hause des Riders, von dieser Idee hält?

Sollte sich ein jüngstes Gerücht bewahrheiten, dann offenbar viel – zahlreiche Fans sind inzwischen felsenfest davon überzeugt, dass Reedus über etwas Bescheid wissen muss, das Marvel-Produzent Kevin Feige bislang noch nicht publik machen wollte (oder durfte). Der Grund? Eine kleine Aktion, die lediglich einen Klick erfordert, in den meisten Fällen gar nicht erst wahrgenommen wird, in diesem Fall jedoch etwas Höheres bedeuten könnte.

In letzter Zeit wurde Reedus in den sozialen Netzwerken beim Liken von Posts beobachtet (und das auffällig oft), die mit dem Thema Ghost Rider und dem potenziellen Casting in Zusammenhang stehen. Viele fragen sich jetzt, wieso der Mime so etwas tun sollte, wenn nicht mehr dahintersteckt (siehe einige Twitter-Einträge, die wir weiter unten in den Artikel eingebunden haben).

Möglicherweise wird aber auch zu viel in die Sache hineininterpretiert und Reedus lässt bloß aus persönlichem Interesse an der Entwicklung einen Like da oder weil er halt der glücklichste Darsteller auf der Welt wäre, würde man ihn tatsächlich für den Part casten. Weder er noch Marvel haben sich bisher zu diesen Vermutungen geäußert, schweigen so, wie man es von Marvel nun mal gewohnt ist.

Wird Norman Reedus der neue Ghost Rider? ©AMC

Was ist an dem Gerücht wirklich dran?

Solange keine der beiden Parteien Stellung dazu nimmt, öffentlich darüber redet, bleibt das Gerücht das, was es ist – ein Verdacht, der zum aktuellen Zeitpunkt nicht bestätigt, aber eben auch nicht dementiert werden kann. Bestimmt wird es sich ein Journalist schon bald zur Aufgabe machen, Feige oder Reedus in einem Interview auf Ghost Rider und den derzeitigen Social Media-Wahn, was diese Sache betrifft, anzusprechen.

Da die AMC-Produktion The Walking Dead langsam, aber sicher auf ihren Höhepunkt zusteuert, dürfte Reedus demnächst wieder mehr freie Termine in seinem Kalender haben – ob dort auch Ghost Rider oder doch nur das geplante, noch unbetitelte Zombie-Spin-off über seine Figur Daryl eingetragen wird? Im Moment bleibt noch alles unserer eigenen Spekulation überlassen.

Der letzte Auftritt jener Marvel-Figur, die mit ihrem brennenden Schädel eher Angst und Schrecken verbreitet anstatt ein Symbol der Hoffnung schafft, liegt mittlerweile schon fast zehn Jahre zurück. Damals gebührte noch Schauspielkollege Nicolas Cage (Der letzte Tempelritter, Drive Angry) die Ehre, den Rider zu spielen und Dämonen zurück in die Unterwelt zu schicken.

War zuletzt 2012 im Kino zu sehen: Marvels brennender Antiheld. ©Sony

Wieso Sony auf einen dritten Film verzichtete

Da Ghost Rider: Spirit of Vengeance der Crank-Macher Mark Neveldine und Brian Taylor am Box Office zu wünschen übrig ließ, verzichtete Sony Pictures auf die Produktion eines dritten Films, wodurch die Rechte wieder an Marvel zurückgingen. Die Comicverfilmung konnte rund 130 Millionen US Dollar einspielen – der 110 Millionen US Dollar schwere Vorgänger, der 2007 ins Kino kam, war noch auf über 225 Millionen US Dollar gekommen.

Sollte Hollywood-Gigant Marvel wirklich die Absicht hegen, den ungewöhnlichen Helden aus der Versenkung zurückzuholen, würde man garantiert auch ihn ins Marvel Cinematic Universe einbinden – eben so, wie bald auch Vampirjäger Blade ins MCU eingegliedert wird. Ob die beiden Antihelden schon bald in einem gemeinsamen Film für Recht und Ordnung sorgen?

In Zeiten, wo Crossover-Werke wie Avengers: Endgame oder Spider-Man: No Way Home völlig normal geworden sind, keine Besonderheit mehr darstellen, scheint alles möglich – insbesondere dann, wenn die Figuren ohnehin demselben Studio – in diesem Fall Disney/Marvel – gehören.

Wie auch immer die Zukunft des Riders aussehen mag – vorerst haben noch eine Reihe anderer Filme und Serien Vorrang, denen bereits grünes Licht erteilt wurde und die erst noch fertiggestellt werden müssen. Ob also mit oder ohne Reedus – Ghost Rider muss sich hinten anstellen.

Geschrieben am 28.12.2021 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): Ghost Rider, News



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