Marianne – Darum wäre es in der zweiten Staffel der Netflix-Serie gegangen

Auch ein Lob von Horror-Meister Stephen King konnte Marianne nicht davor bewahren, nach nur einer Staffel abgesetzt zu werden. Dabei lief die Genreserie von Netflix international bemerkenswert gut – nur leider nicht in jenem Territorium, wo es wichtig gewesen wäre: dem Produktionsland Frankreich. Tatsächlich ist Schöpfer Samuel Bodin davon überzeugt, dass Horror in seiner Heimat ein Nischendasein fristet, was durch die dortigen Streaming-Zahlen bedauerlicherweise bestätigte wurde. Während man noch errechnete, in wie vielen französischen Haushalten die Serie gesehen und auch wirklich bis zum Ende durchgezogen wurde, war das Aus der vielversprechenden Horror-Serie von Quoc Dang Tran und Samuel Bodin quasi schon besiegelt. Unter anderen Umständen wäre es jedoch noch zu zwei weiteren Staffeln gekommen: „In der ersten ging es um Freundschaft und Vergebung. Unsere Botschaft war, dass man sehr lange mit jemandem befreundet sein kann, solange man der jeweiligen Person auch vergeben kann, und dass man sie so akzeptieren muss, wie sie ist – inklusive all ihrer Fehler.“ Netflix-Zuschauer lobten das Original insbesondere für den unheimlichen, verstörenden Einstieg mit seinen unzähligen Schockmomenten.

Bodin weiter: „In einer zweiten Staffel wollten wir dagegen das Thema Liebe aufgreifen. In der ersten behauptet Emma zwar, dass sie verliebt sei, aber in Wahrheit ist sie es nicht. Sie war lediglich in die Idee einer Liebe verliebt, aber in einer zweiten Staffel hätte sie sich tatsächlich in eine ältere Frau verguckt. Sie trifft diese Lady aus einer völlig anderen Klasse unter merkwürdigen Umständen, vernarrt sich aber vollkommen in sie“, so Bodin im Gespräch. Hättet Ihr gerne mehr von Marianne gesehen?

Fand bei Netflix nicht genug Fans: Marianne. ©Netflix

In der ersten und einzigen Staffel begleiten wir Autorin Emma, deren Geschichten auf persönliche Erlebnisse und Albträume aus ihrer Kindheit zurückgehen. Doch so fiktiv, wie sie glaubte, scheint das Marianne benannte Hexenwesen aus ihren Büchern gar nicht zu sein. Um der Sache auf den Grund zu gehen, reist Emma in ihre alte Heimatstadt zurück, wo sich Marianne als tatsächlich existierende Person offenbart. Und damit geht der große Ärger in der gleichnamigen Serie von Samuel Bodin (Lazy Company) erst richtig los! Die Hauptrollen bestreiten Victoire Du Bois (Call Me by Your Name), Lucie Boujenah (Vorhang auf für Cyrano) und Tiphaine Daviot (Black Spot).

Ob The Witch, Suspiria oder Don’t Knock Twice – die Liste der Hexen-Filme ist lang. Und immer wieder zeigt sich: Die Begegnung mit einer Hexe kann im schlimmsten Fall tödlich enden. Bei Netflix geht die schaurige Thematik in Serie: Als eine Schriftstellerin eine Schreibpause einlegt, entdeckt sie, dass die Dämonin ihrer Bücher in der realen Welt existiert. Dieser böse Geist lockt sie in ihre Heimatstadt zurück und zwingt sie weiterzuschreiben … anderenfalls droht Schreckliches.

Geschrieben am 24.08.2020 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): News



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