Texas Chainsaw Massacre – Leatherface greift mal wieder zur Kettensäge [Finaler Trailer]

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Filme, die dem berühmt-berüchtigten The Texas Chainsaw Massacre-Franchise angehören, bekommen mit dem Namen nicht nur die Kettensäge, sondern in gewisser Weise auch das R-Rating (entspricht häufiger einer FSK 16 oder 18) in die Wiege gelegt. Denn ein Kettensägen-Massaker in Texas ohne entsprechend hohen Blutzoll und Goregehalt? Das geht bekanntlich nicht!

Und doch ist es gut zu wissen, dass auch der neueste Serienspross von Evil Dead-Produzent Fede Alvarez eben dieses «Gütesiegel» erteilt und kurz vor der Netflix-Weltpremiere am 18. Februar 2022 jetzt auch einen finalen sowie blutigen Trailer bekommen hat! Dieser erinnert von der Stilrichtung her an eine vielversprechende Mischung aus Tobe Hooper’s Original und Michael Bay’s 2003er Remake.

Sollte die Kettensäge des Serienkillers jene Smartphone-Opfer, die dem mörderischen Gerät am Ende des Vorgeschmackes verzweifelt auszuweichen versuchen, wirklich alle erreichen, die Kamera dabei fest draufhalten, dürfte auch klar sein, wieso das R-Rating erneut unumgänglich, schlichtweg notwendig war, da allein schon der bloße Anblick beim einzelnen Zuschauer, der sich während der Sichtung in einem sicheren Umfeld befindet, so einige Phantomschmerzen verursachen könnte.

Dieser TCM soll uns im Gedächtnis bleiben

Fede Alvarez ist jedenfalls fest davon überzeugt, dass wir kurz nach Valentinstag 2022 alle ausrasten werden. Warum? Weil man so etwas wie Texas Chainsaw Massacre im Horrorbereich noch nicht gesehen habe, erklärte der gebürtig aus Uruguay stammende Filmemacher unlängst in einem Interview. Bedenkt man aber, welche ikonischen Wurzeln der Reihe zugrundeliegen, schürt er mit Aussagen wie diesen Erwartungen, denen sein Film vermutlich unmöglich gerecht werden kann.

Allerdings ist Alvarez in der Vergangenheit schon einmal durch ein für «unmöglich» gehaltenes Kunststück aufgefallen: Einen Evil Dead abzuliefern, der dem Original ebenbürtig ist. Und so ist im Fall von Texas Chainsaw Massacre zwar weiterhin Skepsis, aber auch etwas Hoffnung angebracht.

Skepsis deshalb, weil Fede Alvarez zwar am Drehbuch beteiligt und auch als Produzent involviert war, der Film selbst aber auf das Konto des bislang nahezu unbekannten Amerikaners David Blue Garcia geht, der zwar reichlich Erfahrung als Kameramann vorzuweisen, aber erst einen Film, den kleinen Thriller Tejano, in seiner Filmografie stehen hat.

Er ist der neue Leatherface: Mark Burnham. ©Mark Burnham/Denice Duff

Regisseure mitten im Dreh ausgetauscht

Zudem war Blue Garcia eher spontan eingesprungen, nachdem seine beiden Vorgänger Ryan und Andy Tohill (The Dig) dem Filmset in einer Nacht- und Nebelaktion den Rücken gekehrt hatten. Zu dem Zeitpunkt war der Film bereits eine Woche im Dreh. Das gefilmte Material wurde daraufhin vernichtet, sodass Garcia unbelastet zur Tat schreiten konnte.

Ähnlich wie Halloween klammert sein Film alle Sequels nach dem Original aus. Dadurch treffen wir nicht nur den inzwischen sichtlich ergrauten und diesmal von Mark Burnham (Lowlife) gespielten Original-Leatherface, sondern auch das berühmte Final Girl Sally Hardesty (Olwen Fouéré springt für die bereits verstorbene Marilyn Burns ein) wieder, die seiner ratternden Kettensäge 1974 nur um Haaresbreite entging und das erste Kettensägen-Massaker als Einzige überlebte!

Dass der Film zuletzt auch noch sein amerikanisches R-Rating für «blutrünstige Gewaltdarstellung und Gore» bekommen hat, scheint Alvarez Recht zu geben, wenn er behauptet, dass uns Texas Chainsaw Massacre vermutlich «für immer im Gedächtnis bleiben dürfte.»

©Legendary/Netflix

Geschrieben am 31.01.2022 von Carmine Carpenito



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