The House That Jack Built – Ein Film, der nicht existieren darf? Lars von Trier schockiert Cannes

Lars von Trier (Nymphomaniac, Antichrist) macht seinem Ruf als kontroverser und eigenwilliger Geschichtenerzähler mal wieder alle Ehre. Obwohl er 2011 aufgrund einer heiklen Aussage auf Lebenszeit von den Filmfestspielen in Cannes verbannt wurde, hielt das Verbot gerade einmal sieben Jahre an. Denn nun durfte der Filmemacher für sein jüngstes Werk The House That Jack Built doch wieder anreisen und das Publikum vor Ort schockieren. Noch nie zuvor sind so viele Zuschauer vorzeitig aus einer Vorstellung gestürmt wie dieses Mal: „Wiederlich. Protzig. Zum Kotzen. Qualvoll. Erbärmlich“, twitterte ein Gast und steht mit der Meinung bei weitem nicht alleine da: „Was für ein scheußlicher Film, der gar nicht erst existieren dürfte“, findet ein andererBesucher. „Ich habe die Vorstellung frühzeitig verlassen, denn Kinder zu erschießen oder zu ermordern hat mit Kunst oder Unterhaltung absolut gar nichts zu tun“, ließ eine andere „Auserwählte“ verlauten.

Allerdings war von Lars von Trier auch nichts anderes zu erwarten, da man nach einer Reihe von sehr makaberen Filmen eigentlich wissen sollte, worauf man sich bei ihm einlässt. Für ihn selbst dürfte die Rechnung erneut vollends aufgegangen sein, da er Cannes vermutlich wieder einmal als das Gesprächsthema Nummer eins verlassen dürfte. 

Gewohnt kontrovers und eigenwillig widmet er sich in The House That Jack Built einem hochintelligenten Serienkiller namens Jack (Matt Dillon), den wir über einen Zeitraum von zwölf Jahren hinweg begleiten. Jack betrachtet jeden einzelnen seiner Morde als Kunstwerk und tauscht sich in seinen Gedanken regelmäßig mit dem mysteriösen Verge (Bruno Ganz) aus. Während die Polizei dem Killer über die Jahre immer dichter auf den Fersen ist, geht Jack immer größere Risiken ein, denn er ist noch nicht zufrieden mit seinem Werk.

©Zentropa

Geschrieben am 17.05.2018 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): News, Top News



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