In Zeiten von Social Media genügen offenbar zwei oder drei gruselige Tweets, um Filmproduzenten von erfolgreichen Kinohits träumen zu lassen. Der erfolgreiche Karikaturist Adam Ellis twitterte im August des letzten Jahres: „Mein Apartment wird vom Geist eines Kindes heimgesucht, das mich töten will“. Dieser Post generierte mehr als 55.000 Retweets und 76.000 Likes. Im Dezember des selben Jahres wurde der Künstler dann spezifischer und legte mit Details zu seiner angeblichen Begegnung mit dem Übersinnlichen nach. So gab er an, sein Smartphone darauf programmiert zu haben, alle 60 Sekunden einen Schnappschuss zu machen. Während auf den meisten Aufnahmen alles ganz normal gewesen sei, war auf einigen zu sehen, wie das Kind auf einem Sessel hockt und Adam anstarrt. Anschließend stand es auf, beugte sich über Adam und nahm die Kamera ins Visier. Für Produzent Dan Lin (Stephen King’s ES) war dieser Erfahrungsbericht natürlich ein gefundenes Fressen und unheimlich genug, um die Geschichte von Adam Ellis verfilmen zu wollen.
Ellis freut das natürlich, stellt aber auch klar: „Ich wollte die Menschen nie von der Existenz von Geistern überzeugen“, erklärt er in einem Statement. „Ich wollte einfach meine Geschichte erzählen. Wäre alles nur fiktional gewesen, hätte ich mein Twitter-Profil vermutlich mehrmals die Woche aktualisiert“, so Ellis, dessen Twitter-Einträge nun für die große Leinwand vorbereitet werden. Mit ES-Produzent Dan Lin hat er dafür wohl den richtigen, weil finanzstarken Abnehmer gefunden.
Sorry for the long break—I haven’t been feeling great the past couple weeks and haven’t had time to update. (thread)
— Adam Ellis (@moby_dickhead) December 13, 2017
Then, suddenly, he was there. Standing on the chair at the foot of the bed staring at me.
— Adam Ellis (@moby_dickhead) December 13, 2017
In the next photo, from a minute later, he seems to be staring straight up at the ceiling? Just staring. pic.twitter.com/MoW6CPcKoD
— Adam Ellis (@moby_dickhead) December 13, 2017