Die Mumie – Dark Universe geht weiter, der Auftakt beschert Universal Verluste in Millionenhöhe

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Universal Pictures will trotz des schwachen Abschneidens von Die Mumie am großangelegten Dark Universe festhalten. Das hat das Studio jetzt auf Anfrage bekannt gegeben und damit Gerüchte aus dem Weg geräumt, nach denen das neue Monsterfilm-Franchise bereits beendet sein könnte, bevor es überhaupt richtig angefangen hat. Dem aktuellen Horror-Reboot mit Tom Cruise ist das allerdings nicht zu verdanken. Insider sehen den Film von Alex Kurtzman bei einem internationalen Endergebnis von 375 Millionen Dollar (mind. 75 davon aus den USA, der Rest aus Übersee), was bedeuten würde, dass der Franchise-Auftakt einen Verlust von mindestens 95 Millionen Dollar einfährt. Besonders schwer wiegt, dass die Märkte, in denen Die Mumie derzeit besonders gut einläuft, in dieser Woche den Start von Paramounts Transformers: The Last Knight erwarten und das dürfte Die Mumie auf lange Sicht Millionen kosten. Besonders in den traditionellen Märkten wie Großbritannien ($7.8M), Frankreich ($3.4M) oder Deutschland ($4.8M) wollte sich aber kaum jemand für den Neustart begeistern lassen. Einige geben Cruise die Schuld an der Misere, denn er habe völlige kreative Kontrolle gehabt und den Film im Schneideraum zu retten versucht – vergeblich.

Bei Universal Pictures will man derlei Behauptungen aber nichts wissen und erklärt: „Tom beweist bei jedem einzelnen seiner Werke eine Menge Engagement und Leidenschaft, was sich heutzutage bei weitem nicht über jeden Star sagen lässt. Er war während der Produktion ein großartiger Partner und kreativer Mitarbeiter. Sein Ziel ist es, dem Publikum mit jedem seiner Projekte das ultimative Filmerlebnis zu bieten.“


Geschrieben am 20.06.2017 von Torsten Schrader