Final Destination 5

Final Destination – Der neue Film spielt im gleichen Universum wie die Vorgänger

In kaum einer anderen Filmreihe wird so spektakulär-diabolisch gestorben wie in Final Destination. Immer aufwendigere Katastrophenszenarien, steigende Kosten und gleichzeitig schrumpfende Gewinnmargen führten allerdings dazu, dass New Line ab 2013 auf das deutlich preisgünstigere und einträglichere The Conjuring-Franchise umschwenkte und an diesem Kurs auch bis zuletzt festhielt. Seit Anfang 2019 arbeiten die angesehenen SAW-Autoren Patrick Melton und Marcus Dunstan, Schöpfer der The Collector– und The Collection-Filme, allerdings an einem modernen Reboot zum Horror-Franchise, bei dem offenbar auch Franchise-Schöpfer Jeffrey Reddick seine Finger im Spiel hat. Nun entpuppt sich die vermeintliche Neuauflage laut einem aktuellen Yahoo-Interview allerdings als originalgetreue Fortsetzung im gleichen Universum: „Reboot ist vermutlich das falsche Wort dafür, denn das setzt eine komplette Überarbeitung und Neuaufstellung voraus“, sagt Reddick. „Wir haben es hier mit einem ganz klassischen Final Destination-Film zu tun. [Produzent] Craig Perry ist ein wahrer Meister darin, sich verrückte Eröffnungssequenzen und Setpieces auszudenken. Nach dem, was er mir erzählt hat, werden wir eine Menge Spaß haben.“

Wer dem Tod von der Schippe springt, muss auf der Hut sein. ©Warner

Das Team sei an einer langfristigen Franchise-Zukunft interessiert und nicht darauf aus, nur „schnell Kasse zu machen“. Geschichtlich geht der nächste Final Destination allerdings ganz neue Wege: „Wir spielen mit dem Gedanken, die Handlung im Umfeld der Ersthelfer anzusiedeln: Also Rettungssanitäter, Feuerwehrleute oder die Polizei“, verrät Produzent Perry. „Diese Leute stehen an vorderster Front, wenn es um Leben und Tod geht, und fällen Entscheidungen, die maßgeblich Einfluss darauf nehmen können.“

Der Originalfilm von 2000 geht auf eine Idee aus der Kultserie Akte X zurück, wurde von Autor Glen Morgan und James Wong dann auf Spielfilmlänge ausgedehnt, wobei letzterer auch Regie führte. Es folgten vier Fortsetzungen, die den Erfolg des Originals sogar noch toppen konnten. Weil Final Destination 5 in den USA aber hinter seinen Möglichkeiten zurückblieb und die Produktionskosten noch weiter gestiegen waren, entschied man sich in Anbetracht des damals extrem erfolgreichen Neustarts The Conjuring dazu, das Franchise vorerst ruhen zu lassen – bis heute. Melton und Dunstan sind bekannt ihre Mitarbeit an diversen Genrefilmen wie Piranha 3DD oder The Neighbor.

Final Destination kostete zwischen 2000 und 2011 unzählige Protagisten das Leben. ©Warner

Geschrieben am 16.03.2020 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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