Gretel & Hansel – Deutscher Kinostart für Horror-Version des Grimm-Klassikers

Die Regeln sind denkbar einfach: Bleibe auf dem Pfad und folge den Brotkrumen. Dennoch verirren sich immer wieder Kinder ins Haus der garstigen Hexe – so auch 2020 wieder. So furchterregend und bizarr wie in Orion Pictures‘ (The Prodigy, Child’s Play) schauriger Neuinterpretation Gretel & Hansel von Osgood Perkins (Die Tochter des Teufels – The Blackcoat’s Daughter, I Am the Pretty Thing That Lives in the House) haben wir den Grimm-Klassiker aber noch nie aufs Auge gedrückt bekommen. Überraschend schnell, nämlich nur etwa drei Monate nach dem USA-Termin, statten Hänsel (Sammy Leakey) und Gretel (Sophia Lillis) am 23. April dann auch deutschen Kinos einen Besuch ab, um es sich im Haus der von Alice Krigge (Star Trek) gespielten Holda gemütlich zu machen. Wer das Märchen kennt (und das dürfte die große Mehrheit sein), weiß bereits, was dem unschuldigen Geschwistergespann hier blüht. Perkins mischt dem bekannten Grundrezept noch unheilvolle magische Rituale, blutüberströmte Menschenopfer und vermummte Gestalten bei. Vor allem aber hat seine Hexe mehr zu bieten als eine Vorliebe für gut durchgebackenes Kinderfleisch.

Diese hat in der modernen Neuerzählung nämlich ebenfalls einige neue Tricks auf Lager und macht den Kindern, vor allem aber der starken, emanzipierten Gretel (Sophia Lillis aus I Am Not Okay With This, Stephen Kings ES), mit unheilvollen magischen Ritualen das Leben schwer. Charles Babalola aus Mary Magdalene, den man zuletzt auch in Netflix’s Black Mirror oder Broadchurch bewundern konnte, kommt die Rolle des Jägers zu. Wie in der berühmten Vorlage der Gebrüder Grimm führt ein junges Mädchen (Sophia Lillis) ihren Bruder (Sammy Leakey) auf der verzweifelten Suche nach Essen in einen düsteren Wald. Dort stolpern sie in die Hände eines unbeschreiblichen Übels, das in Form der Hexe Holda (Alice Krigge) in einem Häuschen auf sie lauert. Diesmal wird es aber vermutlich nicht reichen, der Hexe einfach nur Feuer unterm Hintern zu machen.

©Orion Pictures

Geschrieben am 06.03.2020 von Torsten Schrader
Kategorie(n): Gretel & Hansel, News



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