Im Interview – David F. Sandberg über Annabelle 2 und wieso er Freitag der 13. machen würde

Wer ist David F. Sandberg? Noch vor wenigen Jahren kannte niemand den gebürtigen Schweden. Wie viele andere Film- und Genreliebhaber produzierte auch er hobbymässig Kurzfilme, die er nach ihrer Fertigstellung ins Netz stellte. Glücklicherweise wurden seine Kreationen von den richtigen Leuten, darunter Regisseur James Wan (Saw, The Conjuring) gesehen, die so begeistert waren, dass sie ihn umgehend für Hollywoodfilme unter Vertrag nehmen wollten. Sein Durchbruch gelang ihm 2016, als sein Horror-Thriller Lights Out deutlich über den Erwartungen lief und rund 150 Millionen Dollar einspielte. Jetzt will es der Regisseur noch einmal wissen und befördert die von einem Dämonen besessene Mörderpuppe Annabelle zurück auf die Kinoleinwände. Passend zum aktuellen Kinostart von Annabelle 2 haben wir uns mit dem Filmemacher auseinandergesetzt und ihn zu seinem kometenhaften Aufstieg, seine Eigeninspiration und anderen Themen befragt. Zudem haben wir erfahren, wieso er ausgerechnet Freitag der 13. drehen würde, obwohl ihm die Reihe eigentlich gar nicht gefällt.


David, du hast einen kometenhaften Aufstieg in Hollywood hingelegt. Hattest du schon Zeit, die letzten paar Jahre sacken zu lassen?

Nein, ich versuche sie immer noch zu verarbeiten. (lacht) Es war ein pausenloser Übergang. Nach „Lights Out“ habe ich sofort angefangen an „Annabelle 2“ zu arbeiten. Ich finde das ganze immer noch total verrückt, bin gleichzeitig aber natürlich total begeistert. Schließlich ist es genau das, was ich schon immer tun wollte. Es war mein Traum, in Hollywood Filme zu drehen. Und aus irgendeinem Grund erlauben sie es mir. (lacht)

Wie schwer fiel dir der Umstieg vom einfachen Hobbyfilmer zum professionellen Hollywoodregisseur?

Es war extrem herausfordernd! Ich hatte überhaupt keine Ahnung, wie die Dinge in Übersee laufen. Zudem hatte ich noch nie mit so vielen Leuten zusammengearbeitet. Meine Kurzfilme hatte ich immer mit meiner Frau realisiert. Deshalb war es zunächst gar nicht so einfach. Ich musste so vieles dazulernen und mich an zahlreiche Dinge gewöhnen. Es war stressig, aber meine große Chance, in Hollywood Fuß zu fassen. In vielerlei Hinsicht war es vor allem aufreibend, wenn ich ganz ehrlich sein darf. (lacht) Aber nach und nach fügte sich dann alles. Als ich mit „Lights Out“ fertig war, hatte ich total Bock darauf, gleich einen zweiten Film nachzuschieben. Als mir dann „Annabelle 2“ angeboten wurde, biss ich natürlich sofort an und antwortete: ‚An die Arbeit!’ Da ich zu dem Zeitpunkt meinen ersten Spielfilm ja schon fertiggestellt hatte und inzwischen wusste, wie die Dinge laufen, war dieser Film die deutlich bessere Erfahrung für mich. Ich konnte alles viel entspannter angehen und es genießen. Bei „Lights Out“ war mir noch völlig unklar, dass man das Studio um einen zusätzlichen Drehtag bitten darf, wenn man geplante Szenen am abgemachten Datum noch nicht komplettieren konnte. Bei „Annabelle 2“ wusste ich von Anfang an, dass ich Szenen, für die mir an einem Tag einfach die Zeit fehlte, an einem anderen weiterdrehen darf.


Inwiefern unterscheidet sich das echte Hollywood denn von der Vision, die du vor „Lights Out“ von der Industrie hattest?

Nun, wenn ich zu Hause meine Kurzfilme umsetze, bin ich im Grunde ganz auf mich allein gestellt. Ich drehe sie, mache die Musik dazu, schneide alles zusammen und so weiter und sofort. Was ich über das Führen von Regie in Hollywood gelernt habe, ist, dass man anderen Filmschaffenden sagt, was man will. Man ist umgeben von talentierten Leuten wie professionellen Kameramännern, Produktionsdesignern oder Cuttern, die ganz genau wissen, was sie tun. Deine Aufgabe besteht darin, diesen Leuten deine Vision mitzuteilen. Du musst ihnen klarmachen, was du von ihnen willst, damit sie es für dich umsetzen können. Dessen musste ich mir erst einmal bewusst werden. Als ich meine kleinen Filme gedreht habe, musste ich keinem sagen, was ich eigentlich zu erreichen versuche. Es war also ein großer Lernprozess für mich.

Wie sieht es mit der Kreativität aus? „Lights Out“ war ja noch ein Original, das deiner eigenen Fantasie entsprang. Du hast die Regeln aufgestellt. Aber über Annabelle gab es schon zwei Filme.

Wenn man ein schon existierendes Franchise übernimmt, fühlt es sich schon etwas anders an, weil man auf einem bestehenden Drehbuch oder einer bekannten Welt aufbaut und das Universum mit eigenen Einfällen ausweitet. Aber da mir klar war, dass wir eine Vorgeschichte erzählen, war ich überzeugt davon, dass ich etwas kreieren könnte, das ich trotz allem „meinen Film“ nennen kann. Natürlich musste ich vorgegebene Regeln befolgen. Beispielsweise sah man die Puppe nie herumlaufen. Also bestand die Mission darin, mir andere Dinge einfallen zu lassen, die herumlaufen. (lacht) Zudem wollten die Produzenten bestimmte Elemente drin haben, wie beispielsweise den Dämon aus dem ersten Teil oder Querverweise auf „The Nun“. Deshalb ist die Übernahme eines Franchises schon deshalb anders, weil sich das Studio halt ebenfalls seine Überlegungen macht.

Mal abgesehen von „The Conjuring“: Wenn du ein zusätzliches und beliebiges Franchise mit einem neuen Ableger erweitern könntest: Welches wäre das?

Das ist gar nicht so einfach. Ich persönlich liebe „Alien“ und die Fortsetzung „Aliens“. Aber ich würde es mir niemals zutrauen, für dieses Universum einen Film beizusteuern. Irgendwie würde das für mich alles versauen. (lacht)

Wirklich?

Ja, denn wenn man einen Film wirklich liebt, will man, dass er etwas bleibt, mit dem man selbst nichts am Hut hat. Ich muss dem nicht zwingend meinen eigenen Stempel aufzwingen. Daher kann ich nur schwer sagen, für welche Reihe ich einen Film machen wollen würde. Möglicherweise wäre es eine, die ich selbst nicht besonders gerne mag. Eine, wo ich das Gefühl hätte, etwas anderes ausprobieren zu können. Zum Beispiel „Freitag, der 13.“. Ich war noch nie ein großer Fan von diesen Filmen. Vielleicht könnte ich in diesem Universum ja etwas Cooles auf die Beine stellen.

Nur zu!

(lacht)


Um auf „Annabelle 2“ zurückzukommen: Als Kenner deiner Kurzfilme war es überraschend, einige wirksame Momente daraus wiederzusehen. Geschah dies zufällig oder hast du immer mit dem Gedanken gespielt, gewisse Elemente auch in Spielfilmen einzusetzen?

Manche Leute sagen mir, ich sollte am besten gleich alle meine Kurz- in Spielfilme verwandeln. Doch die Wahrheit ist, dass sich nicht alle von ihnen dazu anbieten. Viele wollten zum Beispiel eine Langversion von „Attic Panic“ sehen. Ich habe dann immer gesagt, dass die Geschichte nicht genug Stoff für einen 90-minütigen Film hergibt. Irgendwann kam mir dann der Gedanke, dass ich ja auch nur bestimmte Abschnitte adaptieren könnte. Deswegen sind in „Annabelle 2“ ein paar bekannte Szenen daraus zu sehen. Das war aber witzig, da ich ja jetzt die Hollywood Version der jeweiligen Momente machen konnte. Als ich den Kurzfilm gemacht habe, konnte ich die Glühbirnen natürlich nicht dazu bringen, sich selbst zu drehen. Ich musste CGI anwenden, ziemlich schlechtes noch dazu. Aber bei „Annabelle 2“ konnte ich mit einem ausgezeichneten Team für Spezialeffekte arbeiten. Die haben tatsächlich Fernbedienungen gebaut, damit sich die Glühbirnen selbstständig machen konnten. Hier war das jetzt endlich möglich und es kam richtig cool rüber! (lacht)

Könntest du dir vorstellen, auch in zukünftigen Kinoproduktionen Elemente aus deinen Kurzfilmen aufzugreifen?

Oh, absolut! Ich würde sowieso gerne noch Spielfilme aus „Pictured“ und „Cam Closer“ machen. Das habe ich mir zumindest fest vorgenommen. Bei den beiden bin ich mir nämlich sicher, dass sie über ausreichend Material für Spielfilme verfügen. Ich werde aber auch weiterhin Kurzfilme drehen. Durch sie kann man testen, wie gut eine Idee tatsächlich funktioniert. Außerdem macht es einfach Spaß. Und wenn sie dann mal fertig sind, kann man sich überlegen, ob man Elemente daraus woanders weiterverwenden oder einen ganzen Spielfilm dazu realisieren will.

Du hast in „Annabelle 2“ generell viel mit Licht und Dunkelheit gearbeitet. In Horrorwerken kündigt der Einbruch der Nacht in der Regel das Grauen an. In „Annabelle 2“ schlägt der Dämon aber auch bei Sonnenschein zu. Ist es schwieriger, Szenen wie die mit dem Rollstuhl unheimlich wirken zu lassen, wenn du auf das Element „Dunkelheit“ nicht setzen kannst?

Das Schwierige an der Szene war, trotz anderer Lichtverhältnisse noch etwas im Verborgenen zu lassen und nicht gleich alles zur Schau zu stellen. Deshalb hatten wir bei der besagten Szene die Idee, durch das Sonnenlicht gewisse Dinge zu verbergen, wie beispielsweise das Gesicht des unbekannten Begleiters. Offen gesagt war es sogar die Idee des Studios, eine Szene zu haben, die bei Tageslicht spielt. Damit wollen sie dem Zuschauer zeigen, dass die Charaktere auch bei Tageslicht nicht sicher sind. Man hört ja immer wieder Horrorgeschichten über Studios, die reinpfuschen und durch ihren Senf den ganzen Film versauen. Aber im Grunde sind es ja auch nur Menschen, die das Ziel verfolgen, einen guten Film zu kreieren. Und oft haben sie wirklich großartige Einfälle. Und wenn einem eine gute Idee in den Sinn kommt, bin ich mehr als offen dafür. Das gilt für alle Personen auf dem Set. Es war zum Beispiel der Verdienst des Produktionsdesigners, dass wir einen Drehaufzug im Film haben. Als er mir davon erzählte, war ich Feuer und Flamme. Ich dachte mir nur: ‚Lasst uns eines der Kinder da reinstecken!’ (lacht)


Und so wird aus einem einfachen Drehaufzug ein Schreckensszenario.

Ach, es kann doch alles unheimlich sein. (lacht) Aber so was liebe ich! Ich habe mir bei den Kurzfilmen einen Spaß daraus gemacht, solche Sachen zu erkunden und zum Beispiel ein simples Telefon gruselig wirken zu lassen oder das Ausschalten von Licht bei Anbruch der Nacht. Alltägliche Dinge in etwas Unheilvolles zu verwandeln macht mir wohl einfach Freude. Denn wenn dir das gelingt, dann wird dein Film auch länger an den Zuschauern haften bleiben. Wenn sie im normalen Leben mit den Dingen in Berührung kommen, werden sie zwangsläufig daran erinnert. Wenn sie also Puppen sehen, werden sie hoffentlich an „Annabelle 2“ denken. (lacht)

Neugierde führt die Mädchen immer wieder in Annabelles Zimmer. Weshalb lässt uns Neugierde oft gefährliches Territorium betreten, obwohl wir genau wissen, dass nichts Gutes dabei rauskommt?

Menschen sehnen sich nach Wissen und fürchten sich vor dem Unbekannten. Sie wollen erfahren, womit sie es zu tun haben und was dahinter steckt. Damit zu spielen, gefällt mir, da es sich um einen natürlichen Instinkt handelt. Wir wollen auch dann wissen, worum es sich handelt, wenn uns das Unbekannte während der Aufdeckung töten könnte.

Euer Film ging in den USA jetzt schon durch die Decke. Horrorfilme mit bösen Puppen gab es in den letzten Jahren aber einige: „Chucky“ oder „The Boy“ beispielsweise. Doch keiner von ihnen war so erfolgreich wie „Annabelle“ und dein Sequel. Was glaubst du, weshalb „Annabelle“ das Interesse am Puppen-Horror reanimieren konnte?

Nun, James Wan hat hervorragende Vorarbeit geleistet, indem er sie im ersten Teil von „The Conjuring“ einführte. Ich finde auch, dass man richtig gut mit ihr umging. Bei Chucky handelt es sich um eine umherrennende Puppe, die mehr Spaß und weniger Grusel vermittelt. Und „The Boy“ hatte diesen einen Twist, der alles auf den Kopf stellte. Der Film war am Ende nicht mehr das, was man dachte, was er sein würde. Deswegen könnte man zu „The Boy“ irgendwie auch keine Fortsetzung machen. Mit Annabelle ging man immer sehr behutsam um. Man konnte ihr plötzliches Erscheinen nie nachvollziehen, weil man sie nie beim Laufen erwischte. Zudem wird sie viel mehr als Portal für das ultimative Böse benutzt. Sie mag zwar das Gesicht der Marke sein, aber sie sticht keine Leute ab. Das Konzept, das sich James Wan und sein Team für sie überlegt haben, funktioniert.


Auch abgesehen vom „Conjuring“-Franchise scheinen Horrorfilme immer mehr Blockbusterstatus zu erreichen – siehe „Split“ oder „Get Out“. Wie erklärst du dir das stetig wachsende Interesse am Genrekino?

In meinen Augen hat es zum Teil damit zu tun, dass es praktisch keine mittelteuren Produktionen mehr gibt. Entweder werden sehr kostspielige Filme umgesetzt oder solche, die mit einem sehr geringen Budget auskommen müssen. Wenn Leute die Nase voll von spektakulären Blockbustern haben, sind Horrorfilme die Alternative. Horror war aber schon immer ein populäres Genre. Wieso, kann ich nicht erklären, aber ich habe es auch immer geliebt. Es kann einen beeinflussen wie kein anderes. Man trägt sie einfach länger mit sich herum.

Übrigens habe ich gelesen, dass du „The Conjuring 3“ abgelehnt hättest. Kannst du erklären, wieso?

Weil James Wan damit die Reihe einläutete und dann noch auf einem so hohen Niveau. Ich wollte keineswegs in seine Fußstapfen treten. „Annabelle 2“ war spannend für mich, weil mir klar war, dass er sich vom Erstling und den beiden „Conjuring“-Filmen unterscheiden würde. Es fühlte sich so an, als wäre es etwas, das auf eigenen Füßen steht. Ich wollte auf keinen Fall riskieren, mit James Wan verglichen zu werden.

Abschließend würden wir gerne fragen, was wir von „Lights Out 2“ erwarten können, da du eine völlig andere Richtung angekündigt hast.

Ich denke, das lässt sich gut mit „Annabelle“ vergleichen. Der Schlüssel zum Erfolg ist es, bereits Erzähltes nicht zu wiederholen, sondern etwas Neues auszuprobieren.

Also wird es eine Fortsetzung, die zwar auf ihren eigenen Füßen steht, aber trotzdem im selben Universum spielt?

Es wird ein Sequel, welches sich um die gleichen Charaktere dreht, aber wir wollen die Mythologie rund um Diana in eine neue Richtung lenken, die man so sicher nicht erwarten würde.

Geschrieben am 25.08.2017 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): Annabelle 2, News, Top News



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