Jurassic World 3 – Das Dino-Sequel ist endlich im Kasten, neue Bilder vom Set!

Einer der ungewöhnlichsten Drehs der Filmgeschichte geht zu Ende. Nach achtzehn Monaten der Vorbereitung und Produktion konnte man in den britischen Pinewood Studios am Wochenende die letzte Klappe zu Jurassic World: Dominion (Jurassic World 3) fallen hören. Das Fazit: 40.000 Coronatests (0,25% davon, rund 100 Fälle, positiv) und mehrere Millionen US-Dollar, um Cast und Crew so gut wie möglich von äußeren Einflüssen abzuschirmen und einen reibungslosen Ablauf bei Einhaltung aller notwendigen Sicherheitsprotokolle zu ermöglichen. Colin Trevorrow, der für sein Trilogie-Finale unter anderem Jurassic Park-Stars wie Sam Neil, Laura Dern oder Jeff Goldblum am Set begrüßte, sagt, es sei eine Produktion voller Emotionen und Tränen gewesen. Deshalb falle es ihm auch ziemlich schwer, das Erlebte überhaupt in Worte zu fassen. „Es war bemerkenswert. Produzenten haben praktisch rund um die Uhr gearbeitet, während Cast und Crew eine Zähigkeit an den Tag gelegt haben, wie man sie nur selten sieht. Es war wirklich inspirierend.“

Frostige Bergkulisse – und das mitten in London! ©Universal

Das Dino-Sequel kehrte im Sommer als einer der ersten großen Hollywood-Blockbuster während der Lockdown-Maßnahmen in die Dreharbeiten zurück. Billig war dieser Vorstoß allerdings nicht. Allein die Sicherheitsmaßnahmen sollen sechs bis acht Millionen Dollar verschlungen haben. So ließ Universal ein komplettes Hotel zur Heim- und Wohnstätte umfunktionieren, das Gelände streng überwachen und heuerte sogar ein eigenes Ärzteteam an. „Wir lebten zusammen, aßen zusammen, erzählten uns Geschichten, teilten Ängste und Hoffnungen miteinander und spielten Frisbee.“ Trotz der schwierigen äußeren Umstände habe es immer viel zu lachen gegeben, sagt Trevorrow gegenüber Deadline. „Natürlich habe ich meine Familie vermisst, denn ich war vier Monate fort. Aber Cast und Crew wurden in dieser Blase zu einer zweiten Familie.“

Die feste Bindung untereinander und das ganz Herzblut sehe man dem Film schließlich auch an, sagt Trevorrow. Jurassic World: Dominion soll nämlich mit einem Kritikpunkt aufräumen, der Jurassic World schon seit dem ersten Teil anhaftet – zu viel Computergeneriertes. Deshalb darf man ihm durchaus glauben, wenn er sagt: „Ihr werdet bei uns keine Welt vorfinden, die komplett im Rechner entstanden ist.“ Trevorrow wollte weg vom CGI-Overkill der Vorgänger und hin zu mehr handgemachten Effekten und Kulissen, was Dominion optisch näher an Spielbergs Jurassic Park heranrücken lassen könnte. Der setzte Anfang der Neunziger vor allem auf Animatronics und Puppen. Wie zum Beweis stellte Trevorrow in den letzten Monaten immer wieder Errungenschaften seiner Creature Designer zur Schau. Die Richtung ist also klar – zurück zu den Wurzeln!

Einige der Puppen, die das Team für Dominion entworfen hat. ©Universal

Bis wir uns davon selbst ein Bild machen können, wird aber noch einige Zeit ins Land gehen müssen. Zwar sind die Dreharbeiten nun planmäßig zu Ende gegangen, aber Jurassic World: Dominion verschiebt sich trotzdem um ein gutes Jahr auf Sommer 2022. Das soll dem Team nicht nur die Möglichkeit geben, den Film noch besser zu machen, sondern lässt Universal Pictures außerdem Zeit, auf mögliche Veränderungen der Marktlage zu reagieren.

Auch ihm soll man 2022 im Kino begegnen können. ©Universal

Geschrieben am 09.11.2020 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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