Manson Murders – Wird Tarantinos nächster Film, Suche nach Studio hat begonnen

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Quentin Tarantino möchte seinem filmischen Vermächtnis nur noch einige wenige auserwählte Titel hinzufügen. Die Wahl seiner Partner will daher gut überlegt sein, schließlich könnte ein Problem oder Skandal, so wie aktuell um Harvey Weinstein, am Ende auch auf den Film selbst zurückfallen und diesem schaden. Erstmals seit mehr als zwanzig Jahren gehen beide Parteien daher wieder getrennte Wege, und das, obwohl Tarantino maßgeblich zum Erfolg von Miramax und The Weinstein Company beigetragen hat. Das aber wiederum freut die Konkurrenz. Derzeit laufen in Hollywood Verhandlungen mit allen großen US-Studios, wobei die Wahl nicht nur vom Budget, sondern auch der Freiheit, die Tarantino für sein nächstes Projekt, genannt #9, zugesprochen bekommt, abhängen dürfte. Darin befasst er sich mit den berüchtigten Morden der Manson Familie. Bestandteil der Geschichte soll auch der reale Fall von Sharon Tate sein. Die damalige Ehefrau von Regisseur Roman Polanski (Rosemaries Baby) wurde am 09. August 1969 in ihrer Villa auf bestialische Weise von den Mitgliedern der Manson Family ermordet, während Polanski auf Tour durch Europa war.

Was wie ein albtraumhaftes, verstörendes Szenario anmutet, soll auf der Leinwand eher in Richtung Inglourious Basterds gehen und „großes kommerzielles Potenzial“ besitzen. Dafür sprechen auch Verweise zu Pulp Fiction, Tarantinos wohl bekanntestem Film. Eine härtere Gangart inklusive R-Rating ist deshalb natürlich nicht auszuschließen, zumal sich Tarantino nicht gerne an die kurze Leine legen lässt. Bei den Produktionskosten soll #9 seinem letzten Film, dem Western The Hateful Eight, jedenfalls in nichts nachstehen. Ein Großteil davon dürfte an namhafte Darsteller wie Margot Robbie, Brad Pitt, Leonardo DiCaprio oder Samuel L. Jackson gehen, die laut Deadline für Rollen gehandelt werden. Die Entscheidung darüber fällt aber natürlich erst nach Bekanntgabe eines passenden Studios und diese wird erst innerhalb der nächsten zwei Wochen erwartet.

Geschrieben am 02.11.2017 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News