Moonfall – Trailer: Roland Emmerich offenbart das Geheimnis des Mondes

Wenn im Filmbusiness, vor allem aber in Hollywood einer ganz genau weiß, wie man unsere schöne Heimat zerstört, dann ja wohl Naturkatastrophen-Spezialist Roland Emmerich!

Waren in seinem Neunziger Jahre-Hit Independence Day noch böswillige Außerirdische für die Verwüstung des Planeten Erde verantwortlich, hatten in The Day After Tomorrow verheerende Wetteraussichten das prognostizierte Ende der Zeit zur Folge, während die blaue Kugel im epischen Action-Blockbuster 2012 mit John Cusack in der männlichen Hauptrolle komplett auf den Kopf gestellt und neu geformt wurde.

Insbesondere nach dem letztgenannten Projekt galt es selbst für einen Emmerich als nahezu unmöglich, das Gesehene noch zu toppen – schließlich war darin fast die ganze Welt dem Untergang geweiht. Außerdem verändern sich mit der Zeit auch die Sehgewohnheiten der Kinogänger. Was könnte man ihnen also noch zeigen, das sich irgendwie frisch und unverbraucht anfühlt?

Das Ende der Welt naht – schon wieder! ©Lionsgate

Wenn der Mond auf die Erde fällt

Emmerich wäre nicht Emmerich, wenn sich der Deutsche nicht permanent etwas Neues einfallen ließe. Die Frage, die sich ihm und Produktionshaus Lionsgate in den vergangenen Jahren gestellt hat, war: Was wäre, wenn der Mond aus irgendeinem Grund seine Laufbahn verändert und in Richtung Erde zusteuert? Die Antwort darauf? Moonfall!

Im vielversprechenden Sci/Fi-Film schlüpfen Halle Berry (Stirb an einem anderen Tag, Gothika) und Patrick Wilson (Insidious, Conjuring – Die Heimsuchung) in die Rolle zweier Astronauten, die um jeden Preis verhindern müssen, dass alles Leben auf der Erde ausgelöscht wird. Doch Donald Sutherlands weniger hoffnungsvolle Figur Holdenfield glaubt nicht daran, dass das Unausweichliche noch rechtzeitig gestoppt werden kann:

«Das Leben auf der Welt wurde seit der Existenz des Planeten schon fünfmal ausgelöscht – dies wird das sechste Mal sein, das es passiert!» Doch woran genau liegt es nun eigentlich, dass der Mond auf einmal seinen Platz verlässt und uns einen Besuch abstatten will? Emmerich macht ein großes Geheimnis daraus, verrät jedoch schon im offiziellen Trailer, dass die Wahrheit irgendwo im Inneren des Mondes verborgen liegt:

Halle Berry und Patrick Wilson sind die letzte Hoffnung

«In der Schule hat man euch beigebracht, dass Apollo 11 am 20. Juli 1969 zwei Minuten lang den Kontakt zur Erde verloren hat. Das entspricht jedoch nicht der Wahrheit. An jenem Tag wurde etwas Unheimliches entdeckt, das 50 Jahre lang geheimgehalten wurde. Und jetzt ist es zu spät, um es noch aufzuhalten», erklärt Holdenfield, der das Ende der Welt so gut wie akzeptiert hat – ganz anders als Berrys und Wilsons Charaktere Jo Fowler und Brian Harper.

Die Optimisten haben es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, beim Inneren des Mondes – dem Ursprung allen Übels – vorbeizusehen, um das auszugraben, was fünf Jahrzehnte lang vor der Öffentlichkeit versteckt wurde – aber ob es ihnen tatsächlich gelingen wird, die schlimmste aller Katastrophen abzuwenden? Leonine verrät es uns am 3. Februar 2022, wenn das 140 Millionen US Dollar schwere Werk Moonfall regulär in den Kinos anläuft.

Dann wird sich zeigen, ob uns erneut ein kleiner Schritt für den Menschen, aber einen großen für die Menschheit gelingt.

©Lionsgate

Geschrieben am 02.11.2021 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): Moonfall, News



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