Mortal Engines: Krieg der Städte – Sci/Fi-Epos von Peter Jackson floppt weltweit

Es sollte das große Comeback-Projekt von Der Herr der Ringe-Regisseur Peter Jackson werden. Doch nach dem weltweiten Kinostart von Mortal Engines: Krieg der Städte herrscht vor allem Ernüchterung vor. Am Startwochenende musste sich die Adaption von Philip Reeves‘ Bestsellerreihe zum Teil deutlich gegen Konkurrenten wie Sony’s Spider-Man: Into the Spider-Verse, The Mule mit Clint Eastwood oder Der Grinch geschlagen geben, spielte über das Wochenende nur 7.5 Millionen US-Dollar ein. Das reichte lediglich für den fünften Rang der US-Kinocharts, ein enttäuschender Kopienschnitt von gerade einmal 2.400 Dollar war die Folge. Bemerkenswert ist dabei vor allem die Aufteilung der Zuschauer. Denn obwohl Mortal Engines für ein jugendliches Publikum beworben wurde, war die Mehrheit, nämlich rund 64% der Kinogänger, 25 oder älter. Die angestrebte Zielgruppe, nämlich Teenager zwischen 13 bis 17, steuerte somit am wenigsten zum Box Office-Ergebnis der aufwendigen, mehr als 100 Millionen Dollar teuren Jugendromanverfilmung bei.

Auch hierzulande konnte Universal Pictures letztlich nicht viel mit dem Namen Peter Jackson reißen. So landete das epische Fantasy-Endzeit-Abenteuer mit lediglich 107.500 gekauften Tickets auf Platz 4 der deutschen Kinocharts. Laut Deadline ist ein Verlust von mehr als 100 Millionen US-Dollar zu befürchten. Damit ist die vielversprechende Reihe um die fahrenden Städte bereits beendet, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat. Aber was bedeutet dieser gigantische Flop für die Karriere von Jackson?

Vor Tausenden von Jahren verwüstete eine gewaltige Katastrophe die Erde, doch die Menschheit hat sich ihrer neuen Umgebung längst angepasst. Gigantische Metropolen auf Rädern erhoben sich aus den Trümmern der untergegangenen Zivilisation. Auf der Suche nach den letzten Ressourcen fahren sie über die verdörrte Steppe und verschlingen gnadenlos die kleineren Städte. Zu den großen Metropolen gehört auch London als einer der gewaltigsten rollenden Kolosse.

In diesem unerbittlichen Kampf trifft der unscheinbare Tom Natsworthy (Robert Sheehan) in einer schicksalshaften Begegnung auf die gefährliche Flüchtige Hester Shaw (Hera Hilmar) – zwei Gegensätze prallen aufeinander, zwei Menschen, deren Wege einander nie hätten kreuzen sollen. Sie schmieden eine überraschende Allianz, die über den Fortgang der Menschheitsgeschichte bestimmen könnte.

Quelle: Box Office Mojo, Deadline

‚Mortal Engines‘ scheitert. ©Universal Pictures

Geschrieben am 17.12.2018 von Carmine Carpenito



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