Planet Dune – Trailer: Asylum kopiert Kinofilm von Warner Bros. und Denis Villeneuve

Das US-amerikanische Independent-Studio Asylum hat es sich schon immer zur Aufgabe gemacht, potenzielle Kinohits frühzeitig zu erkennen und diese als trashige B-Movies zu kopieren, welche aus profitbringenden Gründen einen ähnlichen Titel wie das kostspielige Original spendiert bekommen. Ihre jüngste Kreation, die um eure Aufmerksamkeit buhlt? Planet Dune, die uns in eine fremde, jedoch bereits bestens vertraute Galaxie entführt.

Das Werk orientiert sich nämlich ganz offensichtlich am diesjährigen Kinofilm Dune mit Timothée Chalamet (Call Me By Your Name, The King) und Jason Momoa (Justice League, Aquaman), welcher weltweit schon mehr als 100 Millionen Dollar in die Mägen der Wüstenwürmer spülen konnte. Von diesen Summen kann die Billigversion nur träumen, gelohnt haben dürfte sich die Produktion für alle involvierten Mitarbeiter aber dennoch.

In diesem deutlich weniger innovativen Sci/Fi-Thriller begleitet man als Zuschauer eine Crew, die mit ihrem Raumschiff auf einem Wüstenplaneten notlandet und dort auf diverse Gefahren trifft – unter anderem auf Riesenwürmer, die sich – im Gegenteil zum 165 Millionen Dollar schweren Kinofilm – nahezu ständig zeigen und sich vollständig aus dem Sand erheben, um ihre Beute endlich in ihre Mäuler zu kriegen.

Sind die Würmer noch größer als in DUNE?

Laut dem offiziellen Trailer zu Planet Dune handelt es sich bei den Geschöpfen um die wahrscheinlich größten Jäger im gesamten Universum. Aber vermutlich wurde diese Aussage schon ausgewählt, bevor die Produzenten des Filmes auch nur ansatzweise ahnen konnten, wie riesig die Variante aus dem Warner Bros.-Kollegen wirklich werden würde. Gefährlich sind die Planet Dune-Biester mit ihren messerscharfen Zähnen aber trotzdem, zumal sie den Menschen ganz klar in der Überzahl sind:

«Gibt es da draußen etwa mehr als nur einen Wurm?», will der Captain von einer Überlebenden wissen, die kurz vorher von einer ganzen Schar dieser Monster angegriffen worden sein muss. Und tatsächlich: Die Dinger lauern überall und setzen alles daran, die Menschen in die Enge zu treiben und an ihrer geplanten Flucht zu hindern – und das könnte ihnen sogar glücken, denn die Besatzung wartet vergebens auf Hilfe ihrer Teamkollegen:

«Niemand kommt, um uns zu retten. Wir müssen selbst einen Weg finden, der uns von diesem Planeten runter bringt», verrät die führende Kraft, die ihre Gefährten selbstverständlich um jeden Preis beschützen will. Zu ihrem Nachteil wissen ihre Widersacher jedoch ganz genau, wann und wie sie zuschlagen sollen – schließlich sind sie auf diesem Planeten zu Hause und kennen alle Winkel in diesem Gebiet in- und auswendig.

Schnell weg von hier, bevor die Würmer kommen! ©Asylum

Wenn Menschen als Nahrungsquelle identifiziert werden

Schritte über dem Sand werden sofort als Nahrungsquelle identifiziert. Als Zuschauer könnte man Schauspielern wie Emily Killian (The Thick Blue Line, The Holdover), Tammy Klein (Alien Conquest, Swim), Clark Moore (Lyla, The Last Deal) oder Sharon Desiree (Adventures of Aladdin, Monster Hunters) beide Daumen drücken und hoffen, dass die Jungs und Mädels nicht als leckeres Hauptgericht enden – aber am Ende des Tages will man doch genau das sehen, oder?

Auch Sienna Farall (Becoming, Triassic Hunt), Anna Telfer (Aquarium of the Dead, Black Rain), Ramiro Leal (Carmen, Breakfast for Dinner), Cherish Holland (It’s Not You, It’s Me, Adam + Eve), Manny Zaldivar (Hollywood: Or Everyone’s a Winner, All Night), Mi Smead (No Offense, Man Down) müssen jede einzelne ihrer Entscheidungen mit Bedacht fällen, wenn sie dieses Schreckensszenario lebend und in einem Stück überstehen wollen.

Da trifft es sich natürlich gut, dass ihnen Grant Terzakis (Goodie Bag, Tales from Shakespeare & Postscripts) und Ashley Reign (Little Reaper, Easy Silence) unter die Arme greifen. Aber ob diese Form der Unterstützung auch ausreichen wird, um den Wüstenwürmern die Stirn zu bieten und das kaputte Raumschiff irgendwie wieder in Gang zu brigen? Amerikaner erfahren es noch vor Halloween, hierzulande gilt es vorerst noch einen deutschen Starttermin abzuwarten.

©Asylum

Geschrieben am 19.10.2021 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): News, Planet Dune, Top News



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