Resident Evil – Featurette: Verfilmung adaptiert Videospielvorlage bis ins kleinste Detail

Es sind zwei komplett verschiedene Herangehensweisen, für die sich Regisseur Paul W.S. Anderson und Berufskollege Johannes Roberts entschieden haben, was ihre Version von Resident Evil betrifft. Während Anderson bei seiner sechsteiligen Reihe mit Milla Jovovich bestrebt war, sein eigenes Ding durchzuziehen, versucht Roberts mit seinem Film primär der Videospielvorlage gerecht zu werden.

Ein brandneues Featurette, in dem sich der Filmemacher und Schöpfer von Genrefilmen wie 47 Meters Down oder 47 Meters Down: Uncaged zu Wort meldet, offenbart, wie sehr die kommende Produktion von Constantin Film und Sony Pictures ins Detail geht: «Welcome to Raccoon City ist eine sehr treue Verfilmung der Games und zeigt, wie alles begann. Es handelt sich um eine echte Ursprungsgeschichte, in der wir auf alle ikonischen Charaktere aus dem Survival-Horror treffen.»

Das Herrenhaus und R.P.D.-Gebäude sehen aus wie im Spiel

«In jedem einzelnen Frame lassen sich sämtliche Details entdecken, die aus der Vorlage übernommen wurden. Wir haben sogar den Hamburger 1:1 adaptiert, den der Trucker verspeist, sowie das Aussehen seines Lastwagens. Selbiges gilt für das gesamte Herrenhaus sowie Polizeigebäude, die wir ebenfalls originalgetreu umgesetzt haben», so Johannes Roberts im Featurette, das bislang noch nie gesehene Szenen beinhaltet.

Selbstverständlich bedeutet diese willkommene Passion für das Projekt noch lange nicht, dass der Streifen am Ende auch wirklich gut wird – dazu braucht es schon mehr als Schauplätze, die Fans der Capcom-Reihe aus ihren Lieblingsteilen kennen. Aber vielleicht ist Roberts tatsächlich der Mann, dem das Mehr gelingt.

Resident Evil verzichtet auf eine Hauptfigur und rückt stattdessen gleich vier Überlebenskünstler ins Zentrum des Geschehens, die sich in den Neunziger Jahren noch von Zockern quer durch Raccoon City und die Labore des Schreckens haben navigieren lassen.

In Resident Evil sind bissige Hunde am Start! ©Sony/Constantin Film

Chris Redfield und Co. gegen William Birkin, Licker und Zombies

Robbie Amell (The Babysitter, The Babysitter: Killer Queen) schlüpft in die Rolle von Chris Redfield, während Hannah John-Kamen (Ant-Man and the Wasp, Brand New World) Jill Valentine porträtiert und Tom Hopper (Tormented, Black Sails) Albert Wesker Leben einhaucht.

Das Trio stattet im Film dem legendären Herrenhaus einen Besuch ab, das Liebhaber vom Franchise aus dem Originalspiel kennen. Welcher Gamer aus der Anfangszeit erinnert sich nicht daran, wie er damals mit blutrünstigen Untoten, mutierten Hunden und anderen Gefahren konfrontiert wurde? Ähnliche Hindernisse, wenn nicht sogar noch tödlichere, lauern natürlich auch im R.P.D.-Gebäude.

RESIDENT EVIL wird ein Horrorfilm

Avan Jogia (Now Apocalypse, Zombieland: Doppelt hält besser) gebührt die Ehre, sich als Polizist Leon S. Kennedy dem gefürchteten Licker zu stellen, während es Schauspielkollegin Kaya Scodelario mit dem wahrscheinlich beliebtesten Bösewichten aus dem ganzen Universum zu tun bekommt: William Birkin, jenem Wissenschaftler, der sich selbst mit dem Virus infiziert und sich anschließend in ein schier unaufhaltsames Monster verwandelt.

Der Streifen, der laut Johannes Roberts als reinrassiger Horrorfilm bezeichnet werden darf, schafft es hierzulande am 25. November 2021 in die Kinos. In den USA hofft das Werk darauf, vom verlängerten Thanksgiving-Wochenende profitieren zu können.

Die Ableger von Paul W.S. Anderson konnten an ihren Startwochenenden alle zwischen 13 und 27 Millionen Dollar einspielen. Ob die Neuauflage diese Ergebnisse wird überbieten können? Wir erfahren es in wenigen Wochen und werden ausführlich über das Box Office berichten, sobald uns diesbezüglich erste Zahlen vorliegen!

©Sony/Constantin Film

©Sony/Constantin Film

Geschrieben am 20.10.2021 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): News, Resident Evil



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