Scream – Blutig und brutal? Das Urteil der MPAA ist da!

Niemand (bis auf die beiden Regisseure Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett sowie Produzent Kevin Williamson und ein paar andere Auserwählte der Crew natürlich) wusste bislang, wer in Scream der Killer ist! Doch nun wurde die Katze aus dem Sack gelassen – vorerst aber nur im Hause Motion Picture Association, dem Verband der fünf großen US-amerikanischen Filmproduktionsgesellschaften, namentlich Paramount Pictures, Warner Bros. Entertainment, Sony Pictures Entertainment, Walt Disney Motion Pictures Group, und Universal Studios, sowie seit 2019 auch Netflix.

Der durfte (oder besser gesagt musste) sich den Film inzwischen ansehen, um darüber entscheiden zu können, mit welcher Altersfreigabe das heiß erwartete Slasher-Comeback in den US-Kinos eintrifft. Das Urteil der offiziellen Prüfstelle? Wenig überraschend: Das R Rating, welches ohnehin schon abzusehen war (schließlich wurden davor auch alle anderen vier Ableger von einem PG-13 verschont) gab es in diesem Fall für «starke und blutige Gewaltszenen, die Sprache und sexuelle Referenzen.»

Mit anderen Worten: Ghostface tobt sich mal wieder aus und die Kamera hält drauf! Man darf gespannt sein, zu welchem Entschluss die hiesige FSK kommen, sobald Scream auch der deutschen Behörde eingereicht und von ihr überprüft wird. Bislang kamen zwei von vier Teilen mit einer 16er-Freigabe davon – nur das Original und Scream 2, der 1997 im Kino veröffentlicht wurde, bekamen das 18er-Siegel aufgedrückt.

Bekommt SCREAM das 18er-Siegel verpasst?

Ob das jüngste Kapitel, das Final Girl Sidney Prescott, Reporterin Gale Weathers und Deputy Dewey erneut vereint, ebenfalls mit einem roten Flatschen durchgewunken wird? Wir dürften es bald erfahren.

Die Produktion, eine Zusammenarbeit zwischen Spyglass Media Group und Paramount Pictures, wurde von einem Mann mitproduziert, der das Franchise nun schon seit 25 Jahren begleitet – Kevin Williamson, jenem Drehbuchautor, der damals die schriftliche Vorlage zum Original verfasst hatte.

Ihm, aber auch Bettinelli-Olpin und Gillett, wurde dieses Mal sehr viel mehr kreative Freiheit gelassen als 2011, wo Williamson und der inzwischen leider verstorbene Kult-Regisseur Wes Craven ordentlich Schwierigkeiten damit hatten, bei der Weinstein Company und Dimension Films ihr Vorhaben, ihre Ideen und Fantasie durchzusetzen. Das Resultat? Ein Film, der überwiegend zwar immer noch gut ankam, aber halt nicht das Projekt war, das Craven und Co. ursprünglich im Sinn hatten.

Die Studios ließen Williamson & Co. freie Hand

Bei Scream, dem fünften Teil der Reihe, der jedoch auf die 5 im Titel verzichtet (anscheinend um neuen Generationen, die noch keinen einzigen der Slasher gesehen haben, nicht das Gefühl zu geben, dass in diesem Film vor allem Handlungsstränge fortgesetzt werden, die in den Vorgängern offen gelassen wurden), war jedoch alles ganz anders und mehr zum Vorteil aller involvierten Filmemacher.

Das Drehbuch zum Streifen soll derart überzeugend gewesen sein, dass Campbell, obwohl sie sich nach dem unfreiwilligen Ausstieg Cravens eher skeptisch zeigte, wieder Lust dazu bekam, abermals in ihre Paraderolle zu schlüpfen. Dass zwischen den einzelnen Sequels so viel Zeit liegt, gefällt der amerikanischen Schauspielerin: «Ich denke, wenn wir nach Scream 3 sofort weitergemacht hätten, wäre es zu einem Overkill gekommen.»

Und damit hat die 48-Jährige vielleicht sogar Recht – in jedem Fall macht dieser Umstand jeden neuen Scream zu einem besonderen Event – gerade deshalb, weil immer wieder das Original-Trio vor die Kamera tritt. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass das Werk auch hält, was es verspricht und Fans der Marke den Kinosaal im Januar 2022 mit einem großen Lächeln auf dem Gesicht verlassen werden.

©Spyglass/Paramount

Geschrieben am 01.12.2021 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): News, Scream



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