The Predator – Shane Black gibt zu: Ursprüngliches Filmende funktionierte nicht

Niemand gesteht sich gerne Fehler ein, besonders wenn er so in der Öffentlichkeit steht wie Shane Black (Kiss Kiss Bang Bang). Doch genau das hat der Filmemacher hinter dem kommenden The Predator (bei uns Predator: Upgrade) jetzt im Interview mit Empire getan, als er auf den Status und Hintergrund der umfangreichen Nachdrehs angesprochen wurde. „Beim ersten Mal haben wir den dritten Akt komplett im Tageslicht gedreht,“ erklärt er. „Thematisch war alles ziemlich unheimlich, aber eben bei schönstem Sonnenschein. Das funktionierte leider nicht so wie ursprünglich gedacht. Also sagte ich, ‚Ummm, können wir das vielleicht noch mal bei Nacht drehen?'“ Tatsächlich bekam Black grünes Licht für den Nachdreh und so wurden im Frühjahr große Teil des Films neu gedreht. Die Verlegung in die Nacht ist hier bei weitem nicht die einzige Neuerung. So sollen die auf den ersten Setbildern abgelichteten „wohlgesonnenen“ Predatoren komplett aus dem Film verschwunden sein, ebenso wie alle neuen Hybrid-Kreaturen mit Ausnahme des „Predator-Hundes.

Darüber hinaus gab es aber auch positive Veränderungen, etwa diverse Verweise zu den früheren Filmen. So findet Olivia Munns Charakter beispielsweise alte Fotos der Predatoren aus den ersten beiden Filmen. Hauptsächlich habe Black den Film unheimlicher machen wollen: „Der Upgrade-Predator ist zehn Fuß groß, schwarz wie die Nacht, ein Muskelpaket mit Chitinpanzer – er trägt die DNA der tödlichsten Kreaturen verschiedener Welten in sich. Einfach groß, gemein und garstig wie die Hölle.“ Überzeugen dürfen wir uns davon dann zum deutschen Kinostart am 13. September 2018. Der von Fred Dekker (Monster Squad) auf Papier gebrachte Neustart spielt in der Vorstadt: „Die Jagd geht weiter und tobt diesmal in den kleinbürgerlichen Straßen der Vorstadt,“ heißt es.

„Die tödlichsten Jäger des gesamten Universums sind dank DNA-Upgrade stärker, schlauer und angriffslustiger denn je. Als sie von einem Jungen versehentlich auf die Erde zurückgerufen werden, liegtes in den Händen einiger Ex-Soldaten, das Ende der Menschheit abzuwenden.“ Bei dem Jungen handelt es sich um niemand anderen als Jacob Tremblay (Book of Henry, Before I Wake), der sich die Leinwand-Präsenz mit erwachsenen Kollegen wie Holbrook (NarcosLogan), Olivia Munn (X-Men: Apocalypse), Trevante Rhodes (Moonlight), Keegan-Michael Key (KeanuKey & Peele), Thomas Jane (The Punisher), Yvonne Strahovski (Dexter) und Alfie Allen (Game of Thrones) teilt.

©20th Century Fox

Geschrieben am 10.07.2018 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News, Top News


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