The Suicide Squad – Nur für Erwachsene? Das sagt James Gunn zum R-Rating

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James Gunn nutzt die durch das Coronavirus auferlegte Zwangspause, um via Instagram mit seinen Fans und Followern zu interagieren. Dabei ergeben sich ganz neue Einblicke, die auch Rückschlüsse auf kommende, zum Teil noch in Arbeit befindliche Projekte zulassen – so wie den kommenden The Suicide Squad, seine ganz persönliche Neuinterpretation der kultigen Comic-Verbrecherbande von DC, die durchaus mit einem R-Rating in die Kinos kommen könnte. Auf eben dieses wurde der Filmemacher jetzt nämlich angesprochen. Seine eher kryptische Reaktion: Man solle sich überraschen lassen! Zwar weicht Gunn der eigentlichen Frage geschickt aus, liefert uns aber gleichzeitig einen eindeutigen Wink mit dem Zaunpfahl. Denn wäre die Wahl zugunsten einer PG-13-Freigabe (die schon beim Original kritisiert wurde) gefallen, dann hätte er die Gelegenheit vermutlich genutzt, sich und seine Entscheidung zu erklären.

Viel wahrscheinlicher ist, dass der Film voraussichtlich Mitte nächsten Jahres (gegen August) mit einem erwachsenen R-Rating und härteren Einschlag ins Kino kommt. Dafür sprechen der angekündigte hohe Bodycount und frühere Aussagen von Variety, nach denen The Suicide Squad mit einem „R-Rating im Hinterkopf entwickelt“ werde. In der gleichen Frage- und Antwortrunde bestätigt Gunn außerdem noch, dass kein Vorwissen notwendig sei, um seinen Film zu verstehen.

2021 geht es weiter – aber ohne Will Smith. ©Warner Bros.

The Suicide Squad grenzt sich geschichtlich also so weit von dem indirekten Vorgänger ab, dass er auf eigenen Füßen steht. Wer möchte, kann den David Ayer-Film also getrost links liegen lassen und sich unvorbelastet in die neuen Abenteuer von Harley Quinn (Margot Robbie), Amanda Waller (Viola Davis), Rick Flag (Joel Kinnaman) oder Captain Boomerang (Jai Courtney) stürzen. Sie sind die einzigen Rückkehrer, der restliche Cast setzt sich aus Neuzugängen wie Taika Waititi (Jojo Rabbit, Thor: Tag der Entscheidung), Idris Elba (Der dunkle Turm), John Cena (The Marine, Bumblebee), Nathan Fillion (Firefly) oder Michael Rooker (Slither) zusammen. Gunn verspricht einen Neustart mit vielen handgemachten Effekten: „In Suicide kommen mehr praktische Effekte und Sets zum Einsatz als in all meinen anderen Filmen zusammengenommen!“ Da Gunn auch früher schon auf praktische Elemente (Slither – Voll auf den Schleim gegangen) setzte, wird man sich auf ein wahres Feuerwerk an handgemachten Tricks einstellen dürfen!

©Warner Bros.

Geschrieben am 20.04.2020 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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