True Blood – „Nicht meine Angelegenheit“: Das sagt Anna Paquin zum HBO-Reboot

Gefühlt wird in jüngster Zeit immer schneller auf den Reboot-Knopf gedrückt. So vergeht kaum ein Tag ohne neue Ankündigungen und das Comeback einer totgeglaubten Marke. Aktuelles Beispiel: Die Serie True Blood. Noch keine zehn Jahre ist es jetzt her, dass wir Sookie und ihre Freunde im beschaulichen Bon Temps zurückließen, wohl wissend, dass es ein Abschied für immer sein würde. Jetzt die Überraschung: HBO trennt sich zwar von den bekannten Charakteren, nicht aber der Welt und dem Namen selbst. Roberto Aguirre-Sacasa (Riverdale) soll das Franchise auf ähnliche Weise aufmöbeln wie zuletzt Chilling Adventures of Sabrina oder Pretty Little Liars, verzichtet dabei aber vermutlich auf das, was die Serie damals großartig gemacht hat – das Zusammenspiel der Darsteller und Charaktere. Das schmeckt natürlich nicht jedem. Was aber hält Anna Paquin, immerhin das Aushängeschild der ersten Adaption, eigentlich von dem Vorhaben? Collider hat vorsichtig nachgehakt und eine überraschte, aber auch diplomatische Schauspielerin angetroffen.

„Wir leben mittlerweile in einer Ära der Unterhaltung, die von Reboots und Fortsetzungen dominiert wird. War es schon Zeit für einen True Blood-Neustart? Ich habe keine Ahnung, das ist nicht meine Angelegenheit. Ich kann nur sagen, dass ich die True Blood-Zeit zu den besten Jahren meines Lebens zähle“, sagt Paquin. Sie glaube nicht daran, dass das Reboot mit dem vergleichbar sei, was man damals auf die Beine gestellt habe.

Treffen wir Sookie noch einmal wieder? ©HBO

„Das war sein eigenes kleines Geschöpf, das nur uns allein gehörte. Selbst nach all der Zeit stehen wir immer noch in engem Kontakt. Erst kürzlich haben wir uns wieder zu einem Zoom-Meeting getroffen, an dem ganze 75 Leute teilgenommen haben. Wir sind zu einer Familie herangewachsen, die immer noch füreinander da ist – und damit sind nicht nur die Schauspieler gemeint“, so Anna Paquin. Dass man noch einmal auf sie zukommen und um Mithilfe bitten könnte, hält Paquin für eher unwahrscheinlich. Schließlich sei der gesamte True Blood-Cast inzwischen schon „viel zu alt“ für diese Art Serie. Die übernatürliche Welt von True Blood sei aber auch eine der endlosen Möglichkeiten und dementsprechend gebe es noch ausreichend Spielraum für neue Geschichten.

Was HBO letztlich daraus macht und ob wir am Ende nicht vielleicht doch das eine oder andere bekannte Geschichte wiedersehen, zeigt sich dann voraussichtlich 2022.

Der Revierkampf der Vampire geht weiter. ©HBO

Geschrieben am 15.01.2021 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): News



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