American Horror Story: Cult – Start der 7. Staffel mit dem schwächsten Wert seit Jahren

Die American Horror Story läuft längst nicht mehr so rund wie noch zu Anfangszeiten. Spätestens mit der fünften Staffel und dem plötzlichen Weggang von Jessica Lange machten sich deutliche Abnutzungserscheinungen bemerkbar, die auch 2017 anhalten. Erstmals seit American Horror Story: Asylum aus dem Jahr 2012 landete man jetzt wieder deutlich unter der Marke von fünf Millionen Zuschauern. Damals schaltete 3,8 Millionen Zuschauer ein, um den Einzug ins Asylum zu begleiten. Für Election Night, die erste Folge von Cult, interessierten sich jetzt nur 3,9 Millionen Zuschauer. Das sind natürlich ordentliche Zahlen, im Vergleich zu den Spitzenwerten der letzten vier Jahre (2016 waren es 5,14 Millionen) aber dennoch enttäuschend. Womöglich geht die aktuelle Staffel auch einfach am Nerv der Zuschauer vorbei, die sich angesichts von Trump, Korea-Krise und Wahlen etwas anderes als eine politisch aufgeladene Staffel erhofft hatten. Im Gegensatz zu den Vorgängerstaffeln gibt es in diesem Jahr auch keine tragende prominente Leitfigur wie etwa Lady Gaga oder Jessica Lange, die allein durch ihren Namen viele Interessenten angelockt hätte.

Auf die beiden AHS-Veteranen Evan Peters und Sarah Paulson ist allerdings auch dieses Jahr wieder Verlass. Beide sollen in Cult eine Liebesgeschichte entfachen, welche die Generationen überdauert. Hierzulande gibt es die neuen Folgen dann ab dem 09. November jeweils donnerstags auf dem Sendeplatz um 21 Uhr. Weitere Rollen gehen an die Neuzugänge Lena Dunham (HBO’s Girls), Billie Lourd (Scream Queens), Alison Pill (Cooties), Colton Haynes und Scream Queens-Darstellerin Emma Roberts.

Geschrieben am 09.09.2017 von Torsten Schrader



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