Beacon 23 – Von Westeros ins Weltall: Neue Rolle für Lena Headey

Nachdem sie so viele Jahre den politischen Intrigen und Machtspielen in Westeros treu war, legt Lena Headey für ihre nächste Rolle eine thematische 180 Grad-Drehung hin, die im krassen Gegensatz zum eher traditionellen Mittelalter-Fantasy-Setting aus HBOs Serienhit Game of Thrones steht. Nun heißt es Weltraum und Technik statt Drachen und Schwertkampf. Beacon 23 wird die Verfilmung von Hugh Howeys Erolgsnovel aus dem Jahr 2016, mit der sich AMC einen würdigen Ersatz für die bald endende The Walking Dead-Mutterserie schaffen will. Denn auch hier soll uns nach der ersten Folge im besten Fall der Angstschweiß auf der Stirn geschrieben stehen.

Das neue Serienformat, von AMC (The Terror, NOS4A2) als Science Fiction-Thriller eingestuft, verspricht aber nicht nur spannend, sondern eben auch ziemlich futuristisch zu werden. Und wieder trägt Lena Headey mit ihrem undurchsichtigen, mysteriösen und komplizierten Charakter, genannt Aster, dazu bei, dass uns garantiert nicht langweilig wird.

Steht weiter für komplizierte Charaktere: Lena Headey ©HBO

Ein neues Serien-Highlight? Das ist Beacon 23

Beacon 23 spielt in einer weit entfernten Zukunft. Reisen mit mehrfacher Lichtgeschwindigkeit gehören längst zum Alltag und werden durch sogenannte Leuchtfeuer (Beacons) gestützt, die sich im 23. Jahrhundert bis in die entlegensten Winkel unseres Universums erstrecken. Seit Jahrhunderten ist es die Aufgabe ausgewählter Männer und Frauen, diese Leuchttürme zu besetzen und zu warten. Es ist ein einsamer und undankbarer Job, bei dem nie etwas Spannendes passiert. Denn die Säulen sind robust gebaut, gehen niemals kaputt. Zumindest sollten sie das nicht.

Doch Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Und genau die tritt durch Headeys Figur Aster in Erscheinung, eine mysteriöse Schiffbrüchige, die als Leuchtturmwärterin auf Beacon 23 anheuert.

Ihr einziger Kollege, Halan, weiß nicht so recht, was er von seiner neuen Kollegen halten soll, die kaum etwas über sich preisgeben will und deren Motive fragwürdig sind. Und so schaukelt sich ihr unfreiwilliges Zusammenleben schnell zu einem „intensiven Kampf am Rande des uns bekannten Universums“ hoch.

Zwei Wärter, ein Leuchtturm – da ist Ärger vorprogrammiert! ©Universal

Fast könnte man meinen, Beacon 23 hat Robert Eggers Der Leuchtturm mit Robert Pattinson und Willem Dafoe Pate gestanden, der 2019 eine der Indie-Überraschungen des Jahres war und im Herzen eine sehr ähnlich gelagerte Geschichte erzählt, nur eben ohne Sci/Fi-Setting.

Es steckt hier aber offenbar mehr hinter der recht simpel klingenden Prämisse, als sich auf den ersten Blick erahnen lässt. Schließlich umfasst Hugh Howeys gleichnamige Buchserie ganze fünf Bände. Und noch etwas lässt aufhorchen: Schöpfer, Produzent und Showrunner der Serie ist Zak Penn, der als Autor für einige der bildgewaltigsten Kino-Blockbuster der letzten Jahre verantwortlich war, darunter Joss Whedons The Avengers und Steven Spielbergs Ready Player One.

Geht in Serie: Beacon 23  ©Broad Reach Publishing

Geschrieben am 18.03.2021 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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