Obwohl es nicht an unverfilmten Stephen King-Geschichten mangelt, fallen die Entscheidungen Hollywoods immer wieder zugunsten der Klassiker seiner Karriere aus. Auch Der Feuerteufel (Firestarter), zu dem Universal Pictures, Blumhouse Productions und Akiva Goldsman‘s Weed Road demnächst eine Neuauflage abliefern, wurde 1984 schon einmal erfolgreich mit der damals noch jungen Drew Barrymore in der Hauptrolle verfilmt, soll aber auch 2020 noch das Zeug dazu haben, die Herzen der Kinogänger im Sturm zu erobern. Nun kam mit Keith Thomas, dessen Spielfilmdebüt The Vigil beim diesjährigen Toronto International Film Festival uraufgeführt wurde, ein geeigneter Filmemacher an Bord, der den Klassiker nach einem Skript von Halloween Kills–Autor Scott Teems für ein heutiges Publikum neu auflegen wird. Ihm stehen erfahrene Produzenten wie Jason Blum und Oscar-Gewinner Akiva Goldsman zur Seite, die beide auf diverse Genrefilm-Hits wie Deep Blue Sea, Insidious, I Am Legend, Paranormal Activity oder Halloween zurückblicken können. Goldsman war schon an der Stephen King-Verfilmung zu Der dunkle Turm beteiligt und setzte im gleichen Jahr für Blumhouse den Horror-Thriller Stephanie – Das Böse in ihr in Szene. Für Blum wird Firestarter dagegen die erste Berührung mit einem King-Stoff.
Soll 2020 wieder im Kino wüten: Die 6-jährige Charlie. ©Universal Pictures
Mark L. Lesters Firestarter-Verfilmung von 1984 brachte Drew Barrymore, damals zarte acht Jahre alt, ihre erste große Kinorolle nach Steven Spielbergs Allzeitklassiker E.T. – Der Außerirdische ein und fand besonders im Heimkino- und Videomarkt reißenden Absatz. In der Geschichte, die 2002 mit der fürs Fernsehen gedrehten Miniserie Feuerteufel – Die Rückkehr fortgeführt wurde, besitzt die 6-jährige Charlie (Barrymore) eine furchtbare Gabe: Sie kann mit bloßer Gedankenkraft ein flammendes Inferno auslösen. Und diese Kraft wächst ständig weiter. Charlies brisante Fähigkeit bleibt nicht lange unentdeckt. Obskure Agenten und skrupellose Profikiller töten ihre Mutter und entführen sie. Charlies Vater (David Keith) gelingt die Befreiung seiner Tochter, denn auch er verfügt über besondere Kräfte. Aber die Verfolger jagen sie und sind ihnen dicht auf den Fersen.
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