Freitag, der 13. – Platinum Dunes erklärt Scheitern des letzten Films, Status der Reihe

Vor genau einem Jahr deutete alles auf einen baldigen Drehstart des lange geplanten Freitag, der 13.-Reboots hin. Dann aber zog Paramount, bedingt durch das schwache Abschneiden von Rings, überraschend die Reißleine und legte den neuen Film komplett auf Eis. Jahre der Vorbereitung waren dahin. Niemanden schmerzt das mehr als Andrew Form und Brad Fuller von der bekannten Genreschmiede Platinum Dunes, wie er jetzt den Kollegen von Arrow in the Head berichtete. „Das beschäftigt uns immer noch. Es hat uns wirklich das Herz gebrochen. Der Film stand kurz vor seiner Entstehung und dann fiel plötzlich alles in sich zusammen.“ Seither vergeht wohl kein Tag, an dem das Team nicht von enttäuschten Fans angeschrieben und mit Fragen gelöchert wird. Doch die Lage sei nicht so einfach, wie viele sich das vorstellen. „Fans denken, dass wir einfach losgehen und den Film jederzeit machen könnten, wenn wir nur Lust dazu hätten, doch dem ist nicht so.“ Besonders die Rechtelage sei sehr verworren: „Ursprünglich gehörten sie Warner Bros., dann über viele Jahre hinweg Paramount und nun wandern sie wieder zurück an Warner. Über allem schwebt auch noch die laufende Klage von Victor Miller, der sich für den ursprünglichen Rechteinhaber hält.“ Platinum Dunes könne daher nicht einfach anfangen und einen neuen Film umsetzen.

Die Frage sei eher: „Will New Line Cinema den Film überhaupt mit uns machen? Wenn dem so ist, lassen wir alles stehen und liegen und setzen ihn sofort um. Wir hatten eine großartige Zeit beim letzten Freitag, der 13., mit dem für viele von uns ein Traum in Erfüllung ging. Derzeit gibt es leider keine klare Antwort.“ Bei den Erfolgen, die das Studio zuletzt mit ES oder The Conjuring feiern konnte, wird man wohl auch nicht lange untätig auf einer derartig ikonischen Reihe sitzen wollen. Ernsthafte Neuigkeiten sind daher nur noch eine Frage der Zeit.

In Platinum Dunes‘ Freitag, der 13. von Breck Eisner (The Crazies) und Aaron Guzikowksi hätte es nicht nur ein Wiedersehen mit Jasons Mutter Pamela gegeben, man hätte auch erstmals einen Blick auf seinen Vater Elias werfen dürfen. Beim Aussehen von Jason hätte diesmal Richard Brooker aus Friday the 13th: Part 3 Pate stehen sollen und zu einem eher klassischen Look geführt. Außerdem sollte der neue Film auf liebenswerte Charaktere setzen, die einem wirklich ans Herz wachsen.

©Paramount/Warner Bros.

Geschrieben am 23.03.2018 von Torsten Schrader
Kategorie(n): Freitag der 13., News



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