Stranger Things – Staffel 4-Termin „sehr bald“, wird größer, wagemutiger

Wenn gut Ding Weile haben will, wie es gemeinhin heißt, dann dürfte uns mit der vierten Staffel zu Stranger Things ein echtes Freudenfest für Sci-Fi- und Horrorfans ins Haus stehen.

Immerhin dauert das Warten auf die neuen Folgen und die ersehnte Rückkehr nach Hawkins jetzt schon zwei Jahre an, und ein Ende ist noch nicht in Sicht – wobei es, wie Shawn Levy, einer der Produzenten von Netflix‘ Hitserie, gegenüber Variety beteuert, jetzt nicht mehr lange dauern kann.

Die Enthüllung des Starttermins (und damit sicher auch die des Trailers) stehe „unmittelbar“ bevor, sagt er und verweist damit auf die schon vor längerem für Ende des Jahres eingekreiste Netflix-Premiere, von der man bis zuletzt aber nicht ganz sicher war, ob man sie würde einhalten können.

Denn Stranger Things war wie viele andere Serien-Formate von der Pandemie und Produktionsschwierigkeiten betroffen. Noch dazu soll ausgerechnet die Corona-Season die bislang größte und aufwendigste der gesamten Show werden. Für die Serien-Planer und Sicherheitsbeauftragten, die mehrere hundert Mitarbeiter und einen vornehmlich minderjährigen Cast unter einen Hut bringen mussten, ein nicht enden wollender und planungsintensiver Albtraum.

Bekommen auch in Season 4 wieder viel zu tun. ©Netflix

Stranger Things zieht es in die Welt hinaus

Erstmals fanden die Dreharbeiten auch nicht mehr in Atlanta in den Vereinigten Staaten, sondern zeitgleich in Litauen (als Ersatz für das frostige Sibirien, in dem Hopper im Trailer auftaucht), Georgia und dem amerikanischen New Mexiko statt.

Stranger Things soll exotischer und abwechslungsreicher werden. Das bedeutet auch, dass wir Hawkins als Schauplatz langsam Adieu sagen müssen.

Nicht nur die Darsteller selbst sind ihren ehemals kindlichen Schuhen entwachsen, auch Stranger Things muss sich in andere Richtungen ausstrecken, wenn das Mystery-Phänomen noch ein oder zwei weitere Seasons auf Sendung bleiben und vor allem auf gewohnt hohem Niveau verharren will.

Feiert überraschendes Comeback: Jim Hopper. ©Netflix

Season 4 wird die bislang ambitionierteste

Levy spricht hier von mehreren parallel laufenden Handlungssträngen. Und das macht auch Sinn, denn wie viel Wahnsinn und übernatürliche Zufälle hält eine einzige verschlafene Kleinstadt wie Hawkins eigentlich aus, bevor man sich der Unglaubwürdigkeit preisgibt?

Die beiden Stranger Things-Schöpfer Ross und Matt Duffer wissen das. Ganz wird man der alten Heimat in Season 4 aber noch nicht den Rücken kehren.

Einerseits ist uns die Stadt mit ihren schrägen Bewohnern zu sehr ans Herz gewachsen, andererseits befinden sich hier wichtige Standorte wie das Forschungslabor, aus dem Elf entkommen konnte, in das uns Netflix erst kürzlich mit einem neuen Teaser zurückführte.

Spielt eine der neuen Hauptrollen: Amybeth McNulty ©Warner

Abwechslung scheint garantiert

Aber man will sich öffnen, uns und die bekannte Clique an neue Orte führen. Dazu gehört eine psychiatrische Einrichtung nahe Hawkins, in der eine allseits bekannte und beliebte Horror-Ikone einsitzt. Denn A Nightmare on Elm Street-Ikone Robert Englund macht das, was er am besten kann: Er gibt den teuflischen Bösewicht und Unruhestifter!

Auch Hoppers (der, wie wir seit dem ersten Teaser wissen, gar nicht tot ist) überraschender Ausflug nach Sibirien garantiert einen längst überfälligen Tapetenwechsel. Und dann wollten Joyce (Winona Ryder) und ihre Kinder (darunter Elf) der Heimat am Ende der dritten Staffel ja auch noch den Rücken kehren und zu neuen Ufern aufbrechen.

Langweilig wird uns mit Seaon 4, so viel lässt sich wohl schon sagen, also sehr wahrscheinlich nicht! Das unterstreicht auch Produzent Shawn Levy nochmal, wenn er abschließend festhält: „Visuell und erzählerisch gehen wir ganz neue Wege, lehnen uns sehr weit aus dem Fenster – weit mehr noch als bei den vergangenen drei Staffeln.“

Jagt Englund jetzt auch den Hawkins-Kids Angst ein? ©Warner

Geschrieben am 03.08.2021 von Torsten Schrader



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