The Suicide Squad – Drei Minuten Wahnsinn! Erster Trailer lässt es krachen

Als DC’s berüchtigtes Suicide Squad 2016 seinen ersten Kinoauftritt absolvierte, waren dem Selbstmordkommando noch Fesseln angelegt. Doch davon kann jetzt, fünf Jahre später und unter Leitung von Comic- und Horror-Spezialist James Gunn, keine Rede mehr sein! Heute präsentiert uns der Guardians of the Galaxy-und Slither-Regisseur einen dreiminütigen Querschnitt und die Essenz dessen, was sein schlicht The Suicide Squad getauftes Kinoreboot werden soll: Ein „Balls to the Walls“-verrücktes, unbarmherziges und nie um explosive, wahnwitzige Momente verlegenes Action-Feuerwerk, wie man es auf der Leinwand nur selten zu sehen bekommt.

DC trifft auf Marvel: Die perfekte Symbiose

Man könnte fast behaupten, Gunn hätte sich die besten Elemente aus Guardians of the Galaxy herausgepickt und ihnen ein erwachsenes Korsett mit R-Rating übergestülpt.

Denn vieles im ersten Trailer wirkt tatsächlich so, als könnte es dem intergalaktischen Abenteuer von Konkurrent Marvel entsprungen oder entliehen sein – nur eben in einer erwachsenen Variante, die absolut nicht für Kinderaugen bestimmt ist. Dass ein anthropomorpher Menschenhai sich mit einem sarkastischen „Nom, nom, nom“ Menschen einverleibt? Kein Problem! An anderer Stelle werden Gegner in zwei Hälften geteilt. Auch das wäre in David Ayers Variante aus dem Jahr 2016 noch unmöglich gewesen. Und selbst um eine Art Kaiju-Moment (das Warner-eigene MonsterVerse lässt grüßen!) ist The Suicide Squad nicht verlegen.

Dass dieser Eindruck entsteht und man sich unfreiwillig an Marvel erinnert fühlt, dürfte aber auch DCs Intention gewesen sein, als man James Gunn für den Posten verpflichtete. Schließlich hat er den seit Jahren erfolgreichen Marvel-Stil maßgeblich mitgeprägt.

Sein Film ist der genaue Gegenentwurf zu Zack Snyders viel gescholtener DC-Trilogie Man of Steel, Batman v. Superman und Justice League. Ähnlich düster zwar, aber eben nicht mehr übermäßig ernst und spaßbefreit. Dass er auf diese Weise an sein Action-Spektakel herangeht, macht sonst unnahbare Helden wie Bloodsport, Peacemaker, Captain Boomerang oder Harley Quinn greifbarer, glaubwürdiger und vor allem auch interessanter.

Darum geht es in „The Suicide Squad“

The Suicide Squad beginnt mit einem neuen Auftrag und Abstecher ins Belle Reve, dem Gefängnis mit der höchsten Sterblichkeitsrate in den Vereinigten Staaten. Hier sitzen einige der schlimmsten Super-Verbrecher ein, die alles tun würden, um ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen – selbst wenn das bedeutet, sich der super geheimen und super zwielichtigen Task Force X anzuschließen.

Eine der wenigen Rückkehrer: Margot „Harley Quinn“ Robbie  ©Warner Bros./DC

Die neueste Selbstmordmission? Stellt eine Truppe aus den berüchtigten Schurken Bloodsport (Idris Elba), Peacemaker (John Cena), Captain Boomerang (Jai Courtney), Ratcatcher 2 (Daniela Melchior), Savant (Michael Rooker), King Shark, Blackguard (Pete Davidson), Javelin (Flula Borg) und jedermanns liebster Psychopathin, Harley Quinn (Margot Robbie), zusammen. Anschließend gilt es, das schwerbewaffnete Suicide Squad an der Küste der von Gegnern überlaufenen Insel Corto Maltese abzusetzen.

Während sich das Suicide Squad einen Weg durch den Dschungel frei schießt und nebenbei Guerilla-Kämpfer aus dem Weg räumt, ist Colonel Rick Flag der einzige, der seine Schützlinge im Zaum zu halten vermag – mit Amanda Wallers Regierungsbeauftragten im Ohr, die sie auf Schritt und Tritt verfolgen. Wie es bei solchen Situationen oft der Fall ist, genügt ein falscher Schritt und sie sind tot. Ob nun durch die Hand ihrer Feinde, eines Teammitglieds oder Waller höchstpersönlich. Wie man es auch dreht und wendet: Die Chancen stehen eindeutig gegen sie.

©Warner Bros.

Geschrieben am 26.03.2021 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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