Constantine – Warner Bros. soll neuen Kinofilm zum Antihelden planen

Warner Bros. hat große Pläne mit der Justice League Dark. Nicht nur könnte der übernatürlich-düstere Heldenverein demnächst in einer eigenen Serie auf Verbrecherjagd gehen. Offenbar plant man auch, den Mitgliedern eigene Filme und Formate auf den Leib zu schneidern. Den Anfang macht neuesten Meldungen zufolge der ewig mürrisch dreinschauende und bereits in Kino und Fernsehen anzutreffende Constantine. Aktuell kursieren Gerüchte, dass Warner einen neuen Film zum Trenchcoat tragenden Antihelden planen und dafür möglicherweise einmal mehr mit Keanu Reeves zusammenarbeiten könnte. Er bekleidete die Rolle schon im 2005er Kinohit Constantine von Francis Lawrence (I Am Legend, Die Tribute von Panem – Catching Fire), passte aber weder optisch (schwarzes statt blondes Haar) noch ethnisch (Amerikaner statt Brite) auf die bekannte Beschreibung aus den Comics. Dennoch könnte sein kometenhaftes Comeback, das er aktuell mit Filmen wie John Wick, Bill & Ted 3 oder Matrix 4 feiert, eine Wiederverpflichtung und Rückkehr begünstigen. Eine offizielle Bestätigung wird für den DC FanDome erwartet, ein digitales Event, das im August sämtliche DC-Fans aus aller Welt versammeln soll.

Mit schwarzen Haaren statt blonder Mähne: So sah Constantine 2005 aus. ©Warner

Begleitend dazu arbeitet J.J. Abrams für WarnerMedia aktuell an einer HBO-Serie zur Comicmarke Justice League Dark, der bekanntlich auch Constantine angehört. Gewisse Überschneidungen sind also vermutlich unvermeidlich. Im Frühjahr bot sich Regisseur Scott Derrickson (Sinister, Doctor Strange, Der Exorzismus von Emily Rose) als Kandidat für ein mögliches Kino-Reboot von Constantine an – Zufall oder ein Wink mit dem Zaunpfahl? Es wäre nicht das erste Mal, dass öffentliche Interessenbekundungen und Tweets den Ausschlag für spätere Filmprojekte geben – so wie bei Mike Flanagans Shining-Sequel Doctor Sleep.

Die erste Verfilmung ist nicht unumstritten. Aus heutiger Sicht hätte Regisseur Francis Lawrence vieles anders gemacht: „Ich würde ich mich viel näher an der Vorlage orientieren und eine blonde, englische Titelfigur wählen. Aber ich war nicht der erste Filmemacher, der damals unter Vertrag genommen wurde, hatte beim Casting also kaum noch Mitspracherecht. Aber solche Äußerungen sind riskant. Ich liebe Keanu Reeves und finde, dass er einen großartigen Job geleistet hat“, so Lawrence darüber, wie er in der Gegenwart über sein Erstlingswerk denkt. Und auch der Versuch, Constantine als Serienheld zu etablieren, wurde 2015 nach nur einer Staffel wieder eingestellt.

Stattete uns zuletzt animiert einen Besuch ab. ©DC/CW

Geschrieben am 07.07.2020 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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