Freitag der 13. – Comeback von Jason Voorhees aus Versehen enthüllt?

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Steht die Kult-Marke Freitag der 13. etwa kurz vor der erhofften Wiederbelebung, auf die Liebhaber von Bösewicht und Horror-Ikone Jason Voorhees inzwischen schon seit 13 langen Jahren warten? Im Moment stehen die Zeichen jedenfalls gut, da sich zunehmend Aussagen von potenziell involvierten Filmschaffenden und Meldungen sammeln, die tatsächlich auf die herbeigesehnte Rückkehr hindeuten.

Vor einigen Wochen ließ Produzent und Genrespezialist Roy Lee (Barbarian, The Ring – Bevor du stirbst, siehst du den Ring) in einem vielversprechenden Interview die Information durchsickern, dass man als Fan der Slasher-Reihe noch in diesem Jahr mit ersten offiziellen Einzelheiten zum Franchise-Revival rechnen könne.

Kurz darauf zog dann auch der Kult-Filmemacher Sean S. Cunningham (Deep Star Six, House – Das Horrorhaus), Regisseur vom Achtziger Jahre-Hit Freitag der 13., die Aufmerksamkeit auf sich, indem er auf seinem persönlichen Cameo-Account seine Biografie umschrieb, wodurch einmal mehr neuer Verdacht geschöpft wurde, da sie eine Ankündigung enthielt.

Da tut sich etwas – Kehrt Jason Voorhees endlich wieder zurück? ©Paramount

Wird FREITAG DER 13. wiederbelebt?

Das allein stellt selbstverständlich noch keine Ungewöhnlichkeit dar, doch es war der letzte Satz, der erneut Hoffnung auf ein baldiges Ende der Franchise-Auszeit machte. Dort hieß es nämlich, dass 2023 endlich ein neuer Ableger erscheinen würde. Und da aller guten Dinge bekanntlich immer noch drei sind, ließ sich nun offenbar auch New Line Cinema, das zu Hause von Antagonist Jason Voorhees, kurzzeitig in die Karten blicken.

In einem aktuellen, inzwischen aber schon wieder entfernten Instagram-Post, sah es ganz so aus, als würde der Machete schwingende Schlächter den Versuch unternehmen, mit dem Produktionshaus in Kontakt zu treten, um den Ball nach all der Zeit wieder ins Rollen zu bringen. Auffällig an der ganzen Sache? Der Eintrag mit dem Bild verschwand genauso schnell, wie er aufgetaucht ist.

Es stellt sich also die Frage, ob dieser Post noch gar nicht für die Öffentlichkeit gedacht war und er aus Versehen veröffentlicht wurde. Zumindest wäre es bei weitem nicht das erste Mal, dass ein Mitarbeiter eines Studios Dinge verbreitet, die eigentlich noch eine Weile unter Verschluss gehalten werden sollten. Jedenfalls: Langsam, aber sicher verdichten sich die Hinweise, dass im Hintergrund inzwischen in der Tat an einem brandneuen Kapitel gearbeitet wird, das in einem Jahr eintrudelt.

Camp Crystal Lake soll 2023 wieder neue Opfer in Empfang nehmen. ©Paramount

Haben sich Cunningham und Miller endlich versöhnt?

Cunningham und Drehbuchautor Victor Miller (Des Teufels Brut, Jason X), die sich zu ihrem eigenen großen Nachteil und dem aller Fans jahrelang vor Gericht gezofft haben, müssen nach einem für beide Parteien verdammt ungünstigen Gerichtsbeschluss einen Weg gefunden haben, doch wieder liebevoll miteinander anstatt bis ans Ende ihrer Tage hasserfüllt gegeneinander zu arbeiten. Eventuell haben die sturköpfigen Herrschaften also endlich realisiert, dass nur noch Teamwork zum gewünschten Ergebnis führt und alles andere Zeitverschwendung verkörpert.

Die problematische Rechteverteilung verhindert nämlich, dass ein klassischer Ableger aus dem Boden gestampft werden kann, der das etablierte Wesen von Freitag der 13. repräsentiert. Zwar gab es schon Überlegungen in Richtung Serien-Format im Stile von Bates Motel, das die jungen Jahre des zukünftigen Serienkillers näher beleuchten würde, aber ob wir so etwas in der Art überhaupt sehen wollen? Unwahrscheinlich, da die Frage aufkommt, wie viel Sinn eine Charakterstudie in diesem Fall wirklich ergibt. Norman Bates und Jason Voorhees sind zwei grundverschiedene Typen.

Schließlich würde uns darin jener Jason, den wir bereits vor Jahrzehnten kennen- und liebengelernt haben, vollständig verwehrt bleiben. Drücken wir also die Daumen, dass Camp Crystal Lake bald wieder die Pforten öffnet und ahnungslose Teenager am Lagerfeuer willkommen heißt, wo sie auf einen großen sowie absolut skrupellosen Mann treffen, der sein Gesicht hinter einer blutverschmierten Hockeymaske verschleiert und die verzweifelten Gäste qualvoll ins Jenseits befördert.

©Warner Bros.

Geschrieben am 06.09.2022 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): Freitag der 13., News