Justice League: Snyder-Cut – Neue Fassung hat Termin – aber nur in den USA

Das Warten hat ein Ende! Nach Monaten der Spekulationen und Teaser gibt Zack Snyder endlich einen Veröffentlichungstermin für seinen mit Spannung erwarteten Director’s Cut von Justice League bekannt – und lange wird man sich jetzt nicht mehr in Geduld üben müssen. Demnach feiert Zack Snyder’s Justice League schon am 18. März 2021 Premiere. Und hier kommt das große Aber:

Angekündigt ist der Film mangels weltweiter HBO Max-Alternative bis jetzt nur für die Vereinigten Staaten. Ob und wann auch deutsche Zuschauer und DC-Fans am Kampf gegen den gefährlichen Erzfeind Darkseid teilnehmen dürfen, steht dagegen in den Sternen. Von der zuletzt angeteaserten zusätzlichen Kinopremiere fehlt auf den mitgelieferten Postern zumindest jede Spur. Da Warner Bros. Deutschland sein Heimkino-Programm für die nächsten Monate (inklusive März) bereits herausgegeben hat und die Kinosäle vorerst weiterhin geschlossen bleiben, muss man in diesem Fall also auf eine relativ zeitnahe Veröffentlichung beim Pay TV-Anbieter Sky hoffen. Auf diesem Wege hatte Warner Bros. letzten Oktober schon das Remake von Hexen hexen (The Witches) von Robert Zemeckis veröffentlicht, nachdem die Kinosäle überraschend wieder schließen mussten.

Gerüchten zufolge hat HBO Max mehr als 70 Millionen US-Dollar in den sogenannten Snyder-Cut gesteckt und will dadurch offenbar um jeden Preis an der Streaming-Exklusivität festhalten. Nicht umsonst wird auf den Postern groß und auch wirklich ausschließlich damit geworben. Damit nimmt Warner Bros. Ländern, in denen HBO Max bislang nicht verfügbar ist, zwar die Möglichkeit, den Film zu sehen, hält sich auf diese Weise aber auch einen großen Exklusivtitel für eine eventuell folgende internationale Erweiterung zurück. Einen regulären (Heim-) Kinostart halten wir im Fall von Zack Snyder’s Justice League jedenfalls für unwahrscheinlich.

Der Snyder-Cut verspricht dunkler und besser zu werden. ©Warner Bros.

Justice League – dunkler dank R-Rating

Erwachsener, riskanter und ungemütlicher soll der monumentale Snyder-Cut von Justice League werden und am Ende nur noch entfernt an die viel gescholtene Joss Whedon-Fassung erinnern. Dafür sorgen unter anderem neue Szenen mit Jared Leto als Joker, die Einführung von Oberbösewicht Darkseid oder ein amerikanisches R-Rating, dank dem unseren Helden sogar das eine oder andere „Fuck“ über die Lippen geht. Snyders Director’s Cut ist mit vier Stunden derart lang geraten, dass zwischenzeitlich über eine Aufteilung als Miniserie nachgedacht wurde. Letztlich entschied man sich aber dagegen und für einen durchgehenden Film.

Zum Hintergrund: Mitten in der Produktionsphase von Justice League erlitt Zack Snyder einen schweren Schicksalsschlag, sodass er die weitere Fertigstellung seinem Regie-Kollegen Joss Whedon (Cabin in the Woods, Avengers: Age of Ultron) anvertraute. Dessen Vision sah einen deutlich massentauglicheren Film vor, wohingegen der Snyder-Cut ursprünglich wesentlich dunkler und erwachsener werden sollte. Mit Unterstützung von Warner Bros. und HBO Max, dem neuen Streamingdienst von HBO, kommt der sagenumwobene Synder-Cut jetzt doch noch.

©HBO Max/Warner Bros.

Geschrieben am 29.01.2021 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News, Top News



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