Resident Evil – Trailer #2: Zombies, Licker, Spinne & Riesenwurm gesichtet!

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Überraschung: Die Macher der kommenden Resident Evil-Serie, die aller Voraussicht nach am 14. Juli 2022 zahlenden Abonnenten von Netflix zur Verfügung gestellt wird, haben noch einen Trailer zur Schauermär veröffentlicht und entführen uns somit gleich zweimal am selben Tag ins neue Raccoon City, das auch in der Zukunft von Zombies und ganz anderen Kreaturen dominiert, überschattet wird.

Würde man es nicht schon besser wissen, könnte man fast schon der Annahme sein, dass sich das weltweit führende Medienunternehmen gegen die jetzt schon ganz schön heftige Kritik vieler Fans zur Wehr setzen will, da der erste Trailer seit seiner Veröffentlichung mit deutlich mehr Dislikes als Likes abgestraft wird. Ob einige Fans etwas zu voreilig sind oder einfach nur ein Zeichen setzen wollen ?

Kann der zweite Trailer, der ganz andere Szenen enthält und das Auftauchen einer überdimensionalen Spinne (etwa so wie die, welche man beispielsweise in Resident Evil 2 antrifft, wann auch immer man der gefährlich giftigen Kanalisation einen ungemütlichen Besuch abstattet) anteasert, aber auch den riesigen Wurm aus dem Videospiel-Klassiker von 1996, der sogar in Code: Veronica X in Erscheinung tritt, Chris und Claire Redfield das Leben noch schwerer macht, besser punkten?

Wie viel RESIDENT EVIL steckt noch in der Netflix-Produktion?

Mit Geld scheint Netflix jedenfalls nicht gespart zu haben, wie die hochwertigen Bilder eindrucksvoll zeigen. Aber kann man das Gesehene wirklich noch als Resident Evil bezeichnen? Oder reden wir hier eher von einer eigenständigen Produktion, die mit den Mutationen aus den Games arbeitet und nur dadurch an das erinnert, was zu Hause gespielt wird, wenn man sich mal einen unheimlichen Spieleabend gönnen will?

Es stellt sich nämlich die Frage, wieso man es völlig offensichtlich nicht für nötig hielt, auch Albert Wesker, der Oberschurke aus der weltweit beliebten Vorlage von Spieleentwickler Capcom, so zu adaptieren, dass er auch als solcher erkannt wird – und aus welchem Grund seine Geschichte derart abgeändert wurde, dass man ihm eigentlich auch einen ganz anderen Namen hätte verpassen können.

Orientiert man sich an den beiden Trailern, dann erwartet uns diesen Sommer anscheinend eine Mischung aus Action und Horror, die sich aber selbst nicht ganz ernst nimmt, auch wenn das Gruselkabinett hier und da sicher den ein oder anderen ganz schön intensiven Moment für seine Zuschauer bereithält.

Top oder Flop – wie gut oder schlecht wird Resident Evil? ©Netflix

Ein Ausflug in die Zukunft

Wie viele Netflix-Abonnenten in wenigen Wochen wohl die acht Episoden der ersten Staffel aufrufen werden? Sobald wir wissen, ob es die Videospielverfilmung auf den ersten Platz der hauseigenen Charts schafft, erfahrt ihr es selbstverständlich sofort hier bei uns. Jedenfalls reist das Serien-Format vom Produzenten-Quartett Oliver Berben, Andrew Dabb, Bronwen Hughes und Robert Kulzer zwischen zwei Zeiten umher – 2026 und 2036.

In der ersten Zeitspanne landen die vierzehnjährigen Schwestern Jade und Billie Wesker in der Industriestadt New Raccoon City. Die neue Umgebung ist eine ungewollte Veränderung für die pubertierenden Teenagerinnen. Doch je mehr Zeit sie dort verbringen, desto mehr wird ihnen bewusst, dass die Stadt mehr ist, als sie scheint, und dass ihr Vater möglicherweise dunkle Geheimnisse verbirgt. Geheimnisse, die die Welt zerstören könnten.

Die zweite Zeitspanne liegt über ein Jahrzehnt in der Zukunft: Es verbleiben weniger als fünfzehn Millionen Menschen auf der Erde – und mehr als sechs Milliarden Monster: Menschen und Tiere, die mit dem T-Virus infiziert sind. Die mittlerweile dreißigjährige Jade kämpft in dieser neuen Welt ums Überleben, während die Geheimnisse ihrer Vergangenheit – über ihre Schwester, ihren Vater und sich selbst – sie weiterhin verfolgen.

©Netflix

Geschrieben am 12.05.2022 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): News, Resident Evil, Top News