Scream 7 – Der wahre Grund hinter Jenna Ortegas Ausstieg!

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Es lag also doch am Geld! Jenna Ortega (Wednesday, The Babysitter: Killer Queen) hat Scream 7 verlassen – so viel steht fest. Viele Fans weigerten sich jedoch zu glauben, dass es am Terminkalender lag, so wie es in einer offiziellen Pressemitteilung hieß. Stattdessen soll es an der Gage gescheitert sein – Déjà-vu?

Laut Branchen-Portal Hollywood Reporter erhielt Ortega für ihre Rolle als Tara Carpenter eine Summe im sechsstelligen Bereich pro Scream-Ableger.

Da ihre Popularität seit dem Netflix-Phänomen Wednesday von Kult-Regisseur Tim Burton (Sleepy Hollow, Edward mit den Scherenhänden) aber deutlich zugenommen hat, war völlig klar, dass sie Paramount Pictures und Spyglass Media Group nicht mehr ganz so günstig kriegen würden.

Und so wäre es auch gewesen, denn Ortega soll neu eine Gage im siebenstelligen Bereich gefordert haben – und die Gage hätte näher am acht- als am sechsstelligen Bereich gelegen. Die Reaktion von Spyglass? Eine Absage.

Jenna Ortega wollte mehr Geld – und erhielt eine Abfuhr. ©Spyglass/Paramount

Scream 7 verliert Hauptdarstellerin an gescheiterten Deal

Diese Neuigkeit kommt nach der ganzen Neve Campbell-Sache recht wenig überraschend, da es die exakt selbe Situation ist. Die Kanadierin wollte ebenfalls mehr Geld für ihre Rolle als Final Girl Sidney Prescott, doch ihre Forderungen wurden alle abgelehnt.

Viele Franchise-Liebhaber gingen davon aus, dass sich ihre Abwesenheit am Box Office bemerkbar machen würde, doch falsch gedacht – Scream 6 war der erfolgreichste Teil seit dem Originalfilm aus dem Jahr 1996.

Gary Barber, der CEO, sei ziemlich bekannt dafür, immer möglichst preiswert produzieren und keine Monster-Gagen bezahlen zu wollen, weil seiner Ansicht nach kein Star dieses viele Geld wert sei. Die Leute würden schließlich wegen Ghostface ins Kino gehen: «Gary hat Neve Campbell nicht gebraucht und er braucht auch Jenna Ortega nicht», meint ein Insider.

Auch wenn es nach außen hin immer gierig klingen mag, wenn ein Studio eine spezifische Gage nicht bezahlen will, so muss man in diesem Fall einfach realistisch bleiben. Eine Courteney Cox erhielt für Scream 3 und 4 jeweils 7 Millionen US-Dollar, Neve Campbell für den vierten Teil immerhin rund 4,5 Millionen US-Dollar.

Ist für Spyglass der wahre Star der Scream-Filme: Ghostface. ©Spyglass/Paramount

Der Gagen-Wahnsinn

Man rechne mal zusammen: 8-9 Millionen US-Dollar für Jenna Ortega, 7 für Courteney Cox und 4,5 für Neve Campbell… dann wären wir schon bei rund 20 Millionen US-Dollar für nur drei Schauspieler – die gefeuerte Melissa Barrera, Jasmin Savoy Brown, Mason Gooding & Franchise-Newcomer wollen aber auch noch bezahlt werden. Und mit dem Cast allein ist längst noch kein Film produziert.

Scream läuft gut, keine Frage – aber es sind keine Blockbuster, weswegen die Verantwortlichen das Budget unter Kontrolle halten müssen. Außerdem handelt es sich um eine Reihe, die inzwischen fast nur noch in den USA zieht. International ist kein Wachstum zu erkennen. Das Studio trägt das Risiko.

Scream 6 spielte 60.8 Millionen US-Dollar ein und war nur deshalb ein globaler Hit, weil es in den USA 108.2 Millionen US-Dollar geworden sind. Zum Vergleich; die Teile 1-3 haben international alle über 70 Millionen US-Dollar eingespielt – das war aber vor mehr als 20 Jahren!

Dass Ortega durch Wednesday weltberühmt wurde, war in internationalen Gefilden kaum zu spüren. Es bleibt abzuwarten, ob die Rechnung von Barber erneut aufgeht und Scream 7 auch ohne Ortega und Barrera funktioniert. Die Macher haben den Wunsch geäußert, Campbell zurückzuholen – aber ob das klappt?

©Spyglass/Paramount

Geschrieben am 30.11.2023 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): News, Scream 7, Top News



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